Auf nach Südafrika: Lisa Skender macht einen entwicklungspolitischen Freiwilligendienst und sucht Unterstützer

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Lisa Skender wird ab August in einem entwicklungspolitischen Projekt in Südafrika mitarbeiten.

Zurzeit lernt Lisa Skender noch für ihr Abitur am Gymnasium Essen-Überruhr. Doch schon im August soll es losgehen: Elf Monate Freiwilligendienst in Südafrika warten auf die 18-Jährige. Unterstützt wird sie bei ihrem Projekt unter anderem von Matthias Hauer (CDU), Bundestagsabgeordneter für den Essener Süden und Westen.

Schon seit zwei Jahren hat sich die 18-jährige Schülerin vorgenommen, direkt nach der Schule für längere Zeit im Ausland zu leben. „Ich möchte nicht nur als Touristin in einem Land unterwegs sein, sondern richtig in die Kultur eintauchen und hoffentlich auch etwas bewegen“, erzählt sie. Mit der Austauschorganisation AFS wird die Burgaltendorferin ab August elf Monate in einem entwicklungspolitischen Projekt in Südafrika mitarbeiten.

Der Freiwilligendienst wird durch das „weltwärts“-Programm des Bundesministeriums für wirtschaftliche Entwicklung und Zusammenarbeit zu 75 Prozent gefördert. Die restlichen 25 Prozent steuern die Austauschorganisation sowie ein privater Förderkreis bei, dem auch Matthias Hauer angehört.

„Ich unterstütze Lisa Skender sehr gern bei ihrem Freiwilligendienst“, sagt Matthias Hauer. „Es ist eine wichtige Erfahrung, einmal über den Tellerrand zu blicken, an neuen Herausforderungen zu wachsen und sich dabei für andere einzusetzen. Ich bin unter anderem Mitglied des Arbeitskreises Afrika der CDU/CSU-Bundestagsfraktion und freue ich mich, dass Lisa Skender sich für ihren Freiwilligendienst ein afrikanisches Land ausgesucht hat.“

Ihre Begeisterung für Afrika hat die 18-Jährige vor allem durch eine persönliche Begegnung entwickelt: Eine Woche lang war ihre Familie Gastfamilie für eine Austauschschülerin aus Kamerun. „Ich habe angefangen, mich mehr für diesen vielfältigen Kontinent und seine Menschen zu interessieren“, berichtet sie. Gerade Südafrika sei mit seiner bewegenden Geschichte für sie besonders spannend – die Schülerin möchte nach ihrem Freiwilligendienst Politikwissenschaften oder Internationale Beziehungen studieren.

Um ihren Freiwilligendienst zu realisieren, braucht Lisa Skender noch weitere Unterstützer. Wer spenden möchte, kann sich per E-Mail skenderbvb@gmx.de an die Schülerin wenden.

Hintergrund:

„Weltwärts“ ist ein entwicklungspolitischer Freiwilligendienst, der vom Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) 2008 ins Leben gerufen wurde. Das Programm richtet sich an junge Menschen zwischen 18 und 28 Jahren, die sich in einem sogenannten Entwicklungs- oder Schwellenland engagieren wollen.

Der Freiwilligendienst läuft über sechs bis 14 Monate und umfasst lokale Projekte in den Bereichen Bildung, Gesundheit, Umwelt, Landwirtschaft, Kultur oder Menschenrechte. Seit 2008 haben rund 20.000 Freiwillige an „weltwärts“ teilgenommen. www.weltwaerts.de
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