Postfaktisch oder Desinformation

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Essen: 11Freunde - die Bar | Der soziale Zusammenhalt von Europa zerbricht weiter; die Hilfe wird nur begrenzt unter Auflagen der EU-Kommission, des IWF, der europäischen Zentralbank gewährt. Der Brexit ist eine sichtbare Unmutsäußerung. In Polen und Ungarn höhlt die Regierung die Demokratie aus. Kaczynski ist ein Fanatiker, Orban ein Zyniker. (Die Zeit 53/16 Seite 7). Die AfD, Le Pen, Wilders mobilisieren gegen Europa. Was ist Ihr Ziel, ihre Vision.

Leben wir im „postfaktischen“ Zeitalter oder ist dies nur eine Begründung, damit Auseinandersetzungen neu gestaltet und gewonnen werden können. Es zählen nicht mehr nachvollziehbare Fakten. Behauptungen, Schlagworte bestimmen das Verhalten und stehen Fakten gegenüber. Dürfen wir es zulassen das Desinformationen die Zukunft bestimmen. Lassen wir dies faktisch durch unsere Untätigkeit zu, verraten wir unsere Werte.-

Die hochgehaltenen Werte (soweit sie noch vorhanden sind) Menschenwürde, Gleichheit, Freiheit, Gerechtigkeit und sozialer Zusammenhalt werden offen zur Disposition gestellt. Desinformation wird hoffähig. Die verbreiteten „Wahrheiten“ müssen wir auf den Wahrheitsgehalt hin prüfen. Wir sind alle gefordert, insbesondere im Wahljahr 2017 mit der Landtagswahl im Mai und Bundestagswahl im September. Der soziale Zusammenhalt bewahrt den Frieden.

Nach Obama muss Europa, muss Deutschland zusammenrücken und die Europäer müssen Ihr Interesse definieren und verfolgen. Welcher Veränderungsdruck wird die Europäer zur Änderung der europäischen Verträge zwingen. Fallen wir zurück in die Nationalstaatlichkeit, zerbricht der europäische Gedanke, damit die Niederlassungs- und Reisefreiheit. Die Globalisierung der Märkte wird ungezügelter sich Bahn brechen.

Wir dürfen uns mit dem „Wir“ der ewig Gestrigen nicht identifizieren. Das Gegenüber, das/der Fremde ist nicht automatisch ein IHR oder gar ein Feind. Nehmen wir die Herausforderung an. Hören wir den Fremden zu, nehmen wir Kritik ernst und nutzen wir die Chance der Veränderung für die Bürger.

Mischen wir uns aktiv ein, stärken wir die Demokratie.

Nachtrag vom 6.1.17 – Die Zivilisationskrise: postfaktische Politikkritik-
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