Tierschützerinnen besprühten Besucher des "Mäuseroulettes" mit Farbe

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Das sogenannte Mäuseroulette gibt es auf zahlreichen Weihnachtsmärkten. (Foto: Szymny, lokalkompass.de)

Eine Auseinandersetzung zwischen angeblichen Tierschützern und Besuchern des Weihnachtsmarktes führte am Samstag (21. November, 18 Uhr) zu einem Polizeieinsatz.

Am Mittelalterlichen Markt an der Kettwiger Straße/Flachsmarkt behinderten, so berichtet die Polizei Essen, zwei Frauen massiv das „Mäuseroulette“. Bei diesem Gewinnspiel wetten Besucher darauf, in welches Spielzeughaus eine lebende Maus laufen wird. Die Überzeugung der beiden Frauen, dass dies für die die Tiere eine Quälerei sei, ging so weit, dass sie vor Sachbeschädigungen und Körperverletzungen nicht zurückschreckten.
Zunächst versuchten sie mit ihrer überlauten Musikbox den Ablauf zu stören, griffen dann mit roter Sprayfarbe Besucher und Aussteller an. Dabei wurde nicht nur das Pflaster durch die Sprayfarbe beschädigt, auch Personen wurden verletzt. Inwieweit ein Skateboard eingesetzt wurde, wird noch geklärt.

Weitere Zeugen werden gesucht


Noch vor Eintreffen der Polizei flüchteten die beiden Frauen, vermutlich Mutter und Tochter. Die ältere soll etwa 30 Jahre alt und schlank sein. Sie hat blonde lange Haare, trug eine Brille und einen hellen Mantel. Die etwa 16-jährige, sehr schlanke Tochter, hatte ein Skateboard dabei und hat, wie ihre Mutter, blonde Haare. Diese waren jedoch als Dreadlocks gedreht. Sie trug ein Cap und einen Hippie-Poncho.
Hinweise zur Identität der Täterinnen nimmt die Polizei unter der Rufnummer 8290 entgegen.
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