Von Remplacanten, Augenwasser und Seilerei: 12. Band der Reihe „Geschichten aus der Werdener Geschichte“

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Drei der Autoren v.l.n.r: Herbert Schmitz, Detlef Hopp und Klaus Höffgen.

Die Jahresgabe 2014 der Werdener Traditionsvereine für ihre Mitglieder ist wieder ein rundes Potpourri an schönen alten Bildern, Geschichten, zu Unrecht Vergessenem, Wiederentdecktem, Lustigem und auch Skurrilem geworden.

In interessierter Runde stellte Klaus Höffgen den 12. Band aus der Reihe „Geschichten aus der Werdener Geschichte“ vor. Diesmal berichtet er über die Werdener Grenzbäche, „Ludgerus in Gold geprägt“.
Belustigend sein Text über einen Bürgermeister, der 1764 kurzerhand aus der „Nohberschaft“ flog und sich mit viel Bier wieder „einkaufen“ musste.
Stadt-Archäologe Detlef Hopp stellt jüngste Erkenntnisse über Haus Fuhr und die Stadt- und Abteimauern am Klemensborn vor, Hannelore Kahmann widmet der Heidhauser Coelestinschule und ihren nur sechs Schulleitern in immerhin 162 Jahren einen Artikel.

Erinnerung mit Wehmut

Herbert Schmitz wagt mit uns einen Blick über den Tellerrand hinaus zu den Kettwig-Icktener Schultenhöfen und zitiert wehmütige Erinnerungen an die verloren gegangene Handschriften der Werdener Bibliothek.
Franz-Josef Schmitt fragt „Echt oder nicht echt?“ und schreibt über den Wehrdienst - und seine Vermeidung - in der Ära Napoleons.
Conrad Schlimm hat im umfangreichen Archiv der Bauunternehmung Heyn gestöbert, Ludger Fischer deckt auf, dass die Luciuskirche nach eher fragwürdiger Rekonstruktion kaum noch romanisch zu nennen ist.
Last but not least findet sich ein umfangreicher Artikel von Josef Strötgen mit viel Bildmaterial über die Historie und das Ende der Fischlaker Seilerei gleichen Namens.

Erhältlich ist das Buch in diversen Essener Buchhandlungen, die ISBN lautet: 978-3-932443-49-7.
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