Herzwärmende Geschenke

Anzeige
Umlagert sind die Stände in St. Kamillus. Foto: Bangert
 
Beim ökumenischen Adventsbasar in St. Ludgeri duftet es verführerisch. Foto: Bangert

Adventsbasare in Heidhausen und Werden zaubern Vorfreude auf Weihnachten in die Herzen


Der Baum steht! Nicht ohne Mühe konnten freiwillige Helfer ihn oben auf dem Rathausbalkon festzurren. Nun strahlt er in grün-roter Pracht über dem Abteistädtchen und läutet unübersehbar die adventliche Zeit ein. Auf wunderschönen Adventsbasaren konnten die Werdener bereits jetzt bestaunen, was fleißige Hände so hergestellt hatten.

Im Hof der Stiftung St. Ludgeri duftet es zu verführerisch. Im Zelt können die Hungernden sich an Reibekuchen und Gulaschsuppe laben, dazu ein Sektchen oder dampfenden Glühwein genießen. Wem das nicht reicht: Im Saal gibt es noch Waffeln, Kaffee und ein reiches Kuchenbüffet.

Für Kinder in Not

An den vielen kleinen Ständen kann man so etliches entdecken, Altbewährtes und verblüffende Innovationen. Die selbst fabrizierten Marmeladen locken mit ausgefallenen Geschmacksrichtungen wie Ingwer und Birne oder Grapefruit und Walnuss. Dazu ein leckeres Quittenbrot? Mit Perlen und Pailletten bestickte Sterne und Tierfiguren dürfen auf dem Gabentisch ebenso wenig fehlen wie die handgestrickten Mützen aus wärmender Wolle. Ein Renner auch die farbenfrohen Socken, die gerne auch auf Bestellung gestrickt werden. Eine umwerfende Idee sind die Gläser mit selbstgemachter Instantsuppe, alles enthalten, im Kühlschrank lange haltbar. Auch ist nun die Zeit der Geschichten. Besinnliche Lektüre unterm Baum hat in so mancher Familie eine lange Tradition. Da kommen die Texte zum Lesen und Vorlesen mit weihnachtlichem Inhalt gut an, sie stammen aus der Feder weniger bekannter Autoren, aber auch von Brecht oder Hüsch. Adventskränze- und Gestecke, kuschelige Quiltdecken, farbenfrohe Schals…ausgiebig wird gebummelt und auch gekauft. Zwei Zwecke sind erreicht: Es gibt herzwärmende Geschenke für die Lieben daheim und gleichzeitig kommen Gelder zusammen für Kinder in Not. Der ökumenische Adventsbasar in St. Ludgeri sammelt traditionell für SERPAF in Brasilien sowie für Kriegs- und Aidswaisen in Ruanda.

Senioren lieben Feste

Den Berg hinauf, hat auch das Paul-Hannig-Heim die Tore weit gemacht. Schon vor dem Haus kann man gar nicht an den Waffeln, dem Glühwein und dem Punsch vorbeigehen, zu gut riecht es. Die Heidhauser Senioren lieben Feste und Feiern und sie freuen sich, wenn der Adventsbasar das Haus belebt. Ausgiebig laben sie sich gemeinsam mit ihren Gästen an Kaffee und Kuchen, hinterher gibt es noch eine schmackhafte Bratwurst. Im Entree und besonders in einem lichtdurchfluteten Therapieraum biegen sich die Tische förmlich vor den vielen schönen Dingen, die die Vorfreude auf Weihnachten noch schöner machen. Stöbern macht einfach Spaß, das finden auch die Bewohner. Sie finden höchst Dekoratives, schöne Kleinigkeiten, die Strampelanzüge sind gar keine, sondern entpuppen sich als raffiniert gefaltete Geschirrtücher, ein tolles Mitbringsel. Eine pfiffige Idee ist auch das „Notlicht“ aus Holz, mit einer Mulde für das Teelicht sowie einer Halterung für die Schachtel mit Zündholzern. Es gibt frisch gesteckte Adventskränze, Fröbelsterne und edle Verpackungen, kein Wunsch bleibt unerfüllt. Natürlich darf ein Besuch beim Stand von Angelika Kolle nicht fehlen, die stolz die von Bewohnern selbst gefertigten Ketten und dreidimensionalen Karten präsentiert. Allesamt entstanden in der Bastel- und Kreativgruppe des Hauses, eines der vielen Angebote im Paul-Hannig-Heim. Einrichtungsleiterin Dorothea Röser strahlt und freut sich, dass ihre Senioren so einen schönen festlichen Nachmittag haben.

Treibholzengel

Direkt vis-à-vis wurde vor St. Kamillus die imposante Weihnachtspyramide angeschoben, im Saal lässt sich vortrefflich von Tisch zu Tisch flanieren. Karten mit Ansichten des schönen Werden, vor Ort „live“ gestrickte Babyschühchen, Schmuck, Schals, hier gibt es viel zu entdecken. Ein besonderes Mitbringsel sind sicherlich die Engel aus Treibholz, auch die mit viel Liebe zum Detail selbst gegossenen Kerzen. Es gibt aus alten Jeanshosen genähten Stoffbeutel, edle Kränze und Gestecke. Immer ein Highlight ist der Verkauf von aussortierten Bücher der Bibliothek, die nun im heimischen Regal zu neuem Leben erweckt werden. In der Begegnung Camillo darf sich der Gaumen entscheiden, die traditionelle Erbsensuppe genießen, oder aber etwas wagen und sich von der exotisch-würzigen Küche der Filipinogemeinde verzaubern lassen.
Nun ist sie beendet, die Rundreise über die adventlichen Basare. Nur noch wenige Tage, dann wird am Freitag, 25. November, feierlich der große Werdener Weihnachtsmarkt eröffnet. Und über all‘ den Büdchen und Ständen strahlt er dann in himmlischer Pracht, der Baum.
0
Information zu Weiterempfehlungen Einstellungen für Weiterempfehlungen
 auf anderen WebseitenSenden
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.