Boys’Day – Jungen Zukunftstag

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Essen: Essen |

Kindertagesstätten bieten Praktikumsplätze an

Am 28. April findet jedes Jahr der ,,Boys’Day – Jungen Zukunftstag‘‘ statt. An diesem Tag bekommen Jungen die Möglichkeit in Berufe reinzuschnuppern, bei denen die männliche Mitarbeiterquote unter 40 Prozent liegt.
Zu dieser Berufsgruppe gehört auch der des Erziehers. Der Kinderschutzbund Essen beschäftigt rund 300 hauptamtliche Mitarbeiter. Die Quote für männliche Mitarbeiter liegt gerade einmal bei 12 Prozent. Deshalb werden am BoysDay in allen Kindertagesstätten Praktikumsplätze für interessierte Jungen angeboten. ,,Auch männliche Bezugspersonen sind als Erzieher für die Kinder in den Einrichtungen wichtig‘‘, erklärt Mario Vuk, Stellvertretender Einrichtungsleiter der KiTa Gruga Zwei. Oft sind vor allem falsche Berufsbilder und Vorstellungen schuld daran, dass manche Berufe bei den Jugendlichen gar nicht erst in die engere Auswahl für die eigene Zukunft rücken. „ Erzieher fördern die Talente der Kinder auf unterschiedliche Weise “, betont Mario Vuk.
Auf der Seite www.boys-day.de werden alle freien Praktikumsstellen aufgelistet. Unter der Telefonnummer 64957120 oder auch per Mail, an vuk@dksb-essen.de, können sich die Kinder ab sofort dafür anmelden. Für alle Schüler wird dann eine Einrichtung ausgesucht, die möglichst nah am eigenen Wohnort liegt.


Der Essener Kinderschutzbund bietet in seinen Kindertagesstätten über 650 Kindern im Alter ab vier Monaten bis zur Einschulung ein kindgerechtes Umfeld für eine altersgerechte Entwicklung und den Eltern verlässliche und umfangreiche Betreuungsangebote für ihren Nachwuchs. Vier Einrichtungen sind als Kinder- und Familienzentren zertifiziert, drei davon tragen zusätzlich das Gütesiegel BLAUER ELEFANT ausgezeichnet. Die Einrichtungen befinden sich an den Standorten in der Innenstadt, Katernberg, Altenessen, Karnap und Rüttenscheid.

Einrichtungsübergreifende einheitliche Qualitätsstandards plus standortspezifische Angebotsstrukturen, die sich an dem Bedarf der Kinder und Familien orientieren, zeichnen die Arbeit der Einrichtungen aus. Neben der fachgerechten Betreuung stehen Förder- und Therapieangebote ebenso auf dem Programm wie eine starke Akzentuierung auf die Zusammenarbeit mit den Eltern. Bei Bedarf werden weitere Angebote wie beispielsweise Erziehungskurse, Beratung oder Therapiemaßnahmen vermittelt. Alle Einrichtungen sind in das Kinderschutzbundprojekt „Familie auf Kurs“ eingebunden und arbeiten vernetzt und stadtteilbezogen.

Die individuelle Förderung und das gemeinschaftliches Erleben und Entdecken bilden die Basis dafür, allen Kindern, unabhängig von ihrer Herkunft oder Nationalität, gute Startchancen für ihren Lebensweg zu eröffnen.
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