Brisante Personallage

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In neuen Trikots überrannten die C-Junioren ihren Gegner im zweiten Durchgang. Foto: Bangert
 
Den dezimierten A-Junioren blieb eine zweistellige Niederlage erspart. Foto: Archiv

Die Spiele der Jugendfußballer waren nicht alle vergnügungssteuerpflichtig

Wenn ein Jugendteam des SC Werden-Heidhausen schon nicht antreten kann, dann ist die Not wirklich groß. Der U15 passierte nun das Malheur, keine Mannschaft stellen zu können. Der U17 und den A-Junioren ging es ähnlich. Die B-Junioren hatten unfassbares Pech.

Die A-Junioren traten in Unterzahl an und versuchten in Niederwenigern, „irgendwie“ eine zweistellige Niederlage zu vermeiden. Nach einem 1:9 war man froh, wenigstens halbwegs „glimpflich“ davongekommen zu sein.
Die U17 Mädchen mussten gegen Heiligenhaus einen Tiefschlag hinnehmen. Die Substanz ist durch unglaubliches Verletzungspech verloren gegangen, sodass zurzeit die Resultate nur noch zweitrangig scheinen. Für die Trainer Markus Graf und Ralf Zuschlag wird Prämisse sein, ihre so gebeutelten Mädchen wieder aufzubauen. Es werden auch wieder bessere Tage kommen…

Positive Eindrücke

Bei BW Langenberg gab es viele positive Eindrücken für die Trainer der U13 Mädchen. Roland Vorholt und berichteten nicht wenig stolz: „Unterstützt von den älteren Mitspielerinnen, machten besonders unsere ganz jungen Kickerinnen auf sich aufmerksam. Am Anfang mit Respekt und ängstlich, änderten sich von Minute zu Minute Spiellaune und Spielfluss.“ Allen voran Filippa von dem Borne und Tamara Martin Nisiyama brachten Schwung ins Spiel der Werdener. In der Abwehr stand neben Nora Pelnar einmal mehr Hannah Saalbach auf sicherem Posten. Die Tore zum 3:1 erzielten Greta Grüning, Johanna Haver und Nora Pelnar. Weiter geht es im Löwental gegen Rot Weiss Essen.
Wenig konnte Trainer Uli Fild dem 0:6 seiner B-Junioren beim souveränen Spitzenreiter ESG 99/06 II abgewinnen. Mit einer Niederlage gegen das Top Team der Liga war zu rechnen. Doch höchst unglückliche Vorkommnisse verhagelten dem Coach die Laune. Das Spiel war bereits entschieden, da kreuzte Till Partenheimer als letzter Mann den Laufweg des Gegners, beide Spieler stürzten. Der Schiedsrichter wertete dies als Notbremse, der Platzverweis wird eine Sperre nach sich ziehen. Bei der nächsten Aktion verletzte sich Keeper Lars Weber schwer, zu allem Überfluss fiel Julius Thüning auf die Schulter und brach sich das Schlüsselbein. Trainer Fild war bedient, zumal auch der etatmäßige Abwehrchef Tim Mengeler seit Wochen verletzt ausfällt: „Schwierig wird es nun gegen den schärfsten Aufstiegskonkurrenten Kupferdreh in zwei Wochen. Die Mannschaftsaufstellung wird mir bei diesem ohnehin engen Kader einiges Kopfzerbrechen bereiten.“

Hartes Stück Arbeit

Ein hartes Stück Arbeit war die Partie der C-Junioren gegen den punktgleichen Vierte SG Schönebeck II. Im Löwental gelang zunächst wenig, überraschend viele Ballverluste eröffneten den Gästen Kontermöglichkeiten, Torhüter Luke Dillenburg musste beherzt eingreifen. Die Trainer Pascal Duisken und Marcel Schäfer konnten nicht zufrieden sein mit ihren Schützlingen. Erst kurz vor dem Pausenpfiff gelang den bis dahin blassen Hausherren der Dosenöffner. Der erste zwingende Spielzug landete über Paul Bauer bei Niclas Wessel, der entschlossen von halblinks abzog und dem Torhüter keine Chance ließ. Dann wurden die Seiten gewechselt, nun wurde es besser und torreicher. Als Julian Hoppe das 2:0 nachlegte, währte die Freude nicht lang, die Gäste verkürzten prompt. Doch Niclas Wessel sorgte mit einem Doppelpack für das 4:1 und die endgültige Entscheidung. Die jüngste Niederlage gegen Stoppenberg ist übrigens relativiert, denn auch Tabellenführer ESC Preußen unterlag diesem unbequemen Gegner. Werden lauert gerade einmal zwei Punkte hinter der Spitze. Beim FC Saloniki steht nun Revanche für das peinliche 1:2 im Hinspiel auf dem Programm. Die Chancen stehen gut, immerhin ist der SC bestes Team der Rückrunde.


Schiffbruch

Die D-Junioren erlitten Schiffbruch in Stoppenberg. Dabei hatte es für das Team der Trainer Michael Koke und Dietmar Munsch beim abstiegsbedrohten Gegner gut begonnen: Die erste Großchance wurde noch vergeben, doch die zweite nutzte Leonidas Karakas zur Führung. Zwar kam der Hausherr durch mehrere Fehler im Defensiverhalten bereits eine Minute später zum glücklichen Ausgleich, doch die Werdener ließen sich davon nicht beirren und brannten ein wahres Feuerwerk an Torchancen ab. Mit sehenswerten Spielzügen erspielten sie sich eine Chance nach der anderen. Dreimal Latte und zweimal Pfosten wurden verzeichnet, aber kein weiteres Tor für die Gäste. So ging es mit dem 1:1 in die Halbzeitpause. Was dann geschah, dafür hatten die Trainer noch lange nach dem Spiel keine Erklärung. Alle SCler standen plötzlich neben sich. Nichts gelang mehr, in den Zweikämpfen klar unterlegen, bot Werden keinerlei Aufbäumen. Das bittere Resultat waren fünf Gegentore in einer Halbzeit und eine 1:6 Klatsche. Wohlgemerkt, gegen eine Mannschaft, die in der Tabelle der Leistungsklasse deutlich hinter Werden-Heidhausen steht. Nun heißt es „Kopf hoch“ bis zum nächsten Auftritt daheim gegen den noch ungeschlagenen Tabellenzweiten aus Schönebeck.
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