Der Gegner feierte - SC-Fußballer fühlten sich wie die Borussen

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Der Meister jubelte, die Löwentaler standen daneben - der Ausflug der Bezirksliga-Kicker nach Velbert hatte sich nicht gelohnt. Die Damen dagegen kamen zu einem hohen Sieg, während die SC-Reserve nicht mehr trifft.

Union Velbert gegen SC Werden-Heidhausen I 3:0

In Tönisheide waren die Rollen klar verteilt: Gastgeber Union fieberte dem Titel entgegen, der SC möchte einfach nur noch die Beine hochlegen. „Die ganzen Ausfälle sind schon heftig. Wir sind alle froh, wenn die Saison vorbei ist.“ SC-Trainer Danny Konietzko musste noch auf Yannick Bönte und Rene Sperling verzichten, hatte neben Thorsten Kroll und Stefan Lößner noch die beiden A-Jugendlichen Jonas Graf und David Menzner auf der Bank. Bereits nach 15 Minuten durfte sich Graf warmlaufen. Tim Petzke war brutal gefoult worden, der Schiedsrichter ahndete es nicht, Petzke blieb liegen. Der blonde Stürmer musste ausgewechselt werden, Graf kam aufs Feld, Petzke wurde ins Krankenhaus transportiert.
Bis zur Pause traf der Gastgeber zweimal, Thorsten Kroll ersetzte Dominik Boulanger. Velbert machte in der 55. Minute den Sack zu, spielte die Zeit runter. Die dritte Pleite in Folge war Fakt, die Verletztenliste noch größer, Konietzko endgültig bedient, aber zufrieden mit seiner Notelf: „Die Jungs haben sich gut verkauft.“ Zudem fühlten sich die Löwentaler wie die Dortmunder Borussen, mussten sie doch mit bittersüßer Miene zuschauen, wie der Gegner den Erfolg – hier den Aufstieg in die Landesliga – gebührend feierte.
Am Sonntag kommt der Tabellenzweite GW Wuppertal, dessen Höhenflug im Hinspiel von den SClern abrupt gestoppt worden war.

SC Werden-Heidhausen Damen gegen SpVgg Steele II 9:0

Mit einem weiteren deutlichen Sieg bauten die SC-Damen ihre gute Heimbilanz im Sportpark Löwental aus. Lisa Marie Mielke traf viermal, der Pausenstand von 4:0 zeigte die weitere Richtung an. Immer wieder berannten die Platzherren das gegnerische Tor, vergaben sogar einen Foulelfmeter. Zwei weitere Male Mielke, Annabell Salk und Zeynep Sariaslan erhöhten, Carolin Koch erzielte das neunte und auch letzte Tor des Tages.
Trainer Jupp Böhmer war’s zufrieden: „Am Ende der Saison kommen die Mädels so richtig in Fahrt!“ Nun kommt der Tabellendritte ESG ins Löwental.

SC Werden-Heidhausen II gegen FSV Kettwig 0:0

Wenigstens weiß die SC-Reserve wieder, wo die Tore stehen im Sportpark Löwental! Bereits unter der Woche stand die Null, leider vorne auf der Anzeigetafel. Diesmal auch, obwohl die SC-Stürmer trafen - aber leider nur das Aluminium, und das mehrfach. Die Gäste aus Kettwig standen hinten kompakt. Gleich zum Auftakt traf der FSV das Außennetz, doch dann stürmten die Gastgeber.
Ein Schuss von Sven Jaeckel wurde in höchster Not geblockt, ein Distanzversuch von Mike Müller senkte sich schon in den Winkel, da zauberte der Gästekeeper eine unglaubliche Parade aus dem Hut. Julian Gollan knallte das Leder drüber, Dominik Petry scheiterte am Torwart. Der eingewechselte Arne Ilg traf den Pfosten, Petry zwang den Schlussmann zu einer weiteren Glanztat. Max Thomitzek fand im Torwart seinen Meister, Tim Gärtners Schuss wurde abgelenkt, Ilg traf erneut den Pfosten.
So endete die Partie torlos, fast hätte der Gast triumphiert, doch ihm wurde in der 85. Minute ein Elfmeter verwehrt. Am Sonntag geht es zum Rüttenscheider SC.

ESC Rellinghausen II gegen SC Werden-Heidhausen III 1:4

Am Krausen Bäumchen legten die Löwentaler schnell eine Führung vor, Arne Ilg und Markus Köllmann trafen in den ersten sieben Minuten zur 2:0 Führung. Trainer Hans-Jürgen Koch konnten sich ein wenig zurücklehnen.
Einziger Makel: auf der Ersatzbank nahm nur Trainer Benjamin Brenk Platz. „Alle Mann durchhalten“ war also die Parole, das klappte gut. Sogar noch weitere Chancen ergaben sich für die Löwentaler, das 3:0 durch Marcel Gockeln in der 70. Minute war die Vorentscheidung. Postwendend trafen die Hausherren, doch mit dem Schlusspfiff holte Arne Ilg einen Elfmeter heraus, den Christoph Steinmetz eiskalt verwandelte.
Bereits am Samstag kommt der direkte Tabellennachbar RSC Essen II in den Sportpark Löwental.

SG Werden 80 gegen DJK Mintard III 3:3

Auch im zweiten Aufeinandertreffen mit dem Serienmeister der letzten Spielzeiten konnten die 80er nicht gewinnen, mussten aber auch keine Niederlage einstecken. Der sehr routinierte Gegner staunte zunächst über den Sturmlauf der Platzherren, hatte wenig entgegen zu setzen.
Sofort ergaben sich erste Gelegenheiten, in der 18. Minute traf Robin Quellmelz zur 1:0 Führung, legte drei Minuten später sogar nach. Dieses 2:0 schockte den Spitzenreiter nicht, noch bis zur Pause stand es 2:2, das Rennen begann von vorne. Als dann in der 68. Minute die Mintarder einen Strafstoß zugesprochen bekamen und verwandelten, sah es nach einer bitteren Niederlage aus. Doch Neuzugang Philipp Tuszik traf zehn Minuten vor dem Abpfiff, mit diesem 3:3 trennte man sich auch, aber nicht schiedlich-friedlich.
Gegen den Heisinger SV IV müssen die 80er nun ihren vierten Tabellenplatz verteidigen, der eventuell doch noch zum Aufstieg reicht - das 1:5 im Hinspiel sollte aber Warnung sein.

So rollt der Ball:

Samstag, 1. Juni:
SC Werden-Heidhausen III gegen RSC Essen II, 16 Uhr, Sportpark Löwental.
Sonntag, 2. Juni:
SC Werden-Heidhausen I gegen GW Wuppertal, 15 Uhr, Sportpark Löwental.
SC Werden-Heidhausen Damen gegen ESG 99/06, 11 Uhr, Sportpark Löwental.
RSC Essen gegen SC Werden-Heidhausen II, 15 Uhr, Walpurgistal.
SG Werden 80 gegen Heisinger SV IV, 13 Uhr, Sportpark Löwental.
RSC Essen III gegen SC Werden-Heidhausen IV, 11 Uhr, Walpurgistal.
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