Dritter Heimsieg in Folge! Die Spiele der Fußballer im Fokus - Die 80er dominieren die Liga

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Yannick Bönte erzielte in der 49. Minute das 1:0 für den Bezirksligisten gegen TuRu Düsseldorf II.
 
Die SC-Reserve trennte sich mit 2:2 von Yurdum Spor.

Bezirksliga

Werden-Heidhausen I – TuRu Düsseldorf II 2:0

Der Landesliga-Absteiger, immerhin Reserve eines Oberligisten, hatte im Hinspiel noch mit 2:1 triumphiert. Vier Monate ist das her, mittlerweile haben sich die Vorzeichen umgekehrt. Mit viel Engagement konnte Trainer Danny Konietzko ein neues Team zusammen stellen: Hier gibt es keine Stars, nur einen verschworenen Haufen, der zumindest daheim im Löwental mit hohem Aufwand, immer weniger gepaart mit haarsträubenden Fehlern, Fußball „arbeitet“.
Torlos stand es zur Pause, obwohl Werden die Initiative übernahm, aber keine ihrer Gelegenheiten ausnutzen konnte. Kurz nach dem Seitenwechsel fiel dann endlich die Führung. Yannick Bönte, in Ermangelung „echter“ Mittelstürmer wieder in vorderster Front eingesetzt, konnte in der 49. Minute das 1:0 markieren. Wenig später legte Kapitän Sandy Müller das 2:0 nach, was enorm beruhigte. Bis zum Abpfiff bestimmten die Löwentaler das Geschehen, Düsseldorf wurde höchstens durch weite Bälle und Standards gefährlich, aber SC-Keeper Nils Franke hielt seinen Kasten sauber.
Durch den dritten Heimsieg in Folge katapultierte sich der SC Werden-Heidhausen pünktlich zur Winterpause auf den ersten nicht mit dem Abstieg verbundenen Tabellenplatz, während die TuRu auf den vorletzten Rang zurückfiel.

Kreisliga Damen

SC Phönix – Werden-Heidhausen I 2:1

In einem sehr ausgeglichenen Spiel wurden die Löwentalerinnen leider nicht belohnt. Nadine Ficht brachte Werden durch einen Foulelfmeter in Führung. Kurz darauf kam Phönix zum Ausgleich, der nach einem Eckstoß aus dem Gewühl heraus fiel. Kurz darauf folgte das 2:1, ein Sonntagsschuss, der genau im Toreck einschlug. Der zweite Durchgang gehörte den SC-Damen, sie rannten an, konnten sich aber kaum echte Torchancen erarbeiten.
Die Trainer Simon Freisenhaus und Markus Muth waren sich einig: „Hier müssen wir uns in der Rückrunde verbessern, um auch die engen Spiele gegen die Mannschaften aus dem oberen Tabellendrittel positiv zu gestalten.“
In einer äußerst ausgeglichenen Gruppe, den Überflieger Rot-Weiss Essen mal ausgenommen, in der fast Jeder Jeden schlagen kann, haben sich die Werdener Damen bisher tapfer geschlagen. Viele Spiele verliefen sehr eng, wobei die Löwentalerinnen durchaus einige Punkte mehr hätten holen können.

Kreisliga A

Werden-Heidhausen II – Yurdum Spor 2:2

Der Befreiungsschlag ist misslungen! Daheim gegen Yurdum Spor sollten drei Zähler her, zumal die Gäste mit einer verheerenden Bilanz im Löwental antraten. Nur eins der letzten neun Spiele konnte Yurdum Spor gewinnen, so rutschte der türkische Verein auf den vorletzten Rang ab. Die Werdener Reserve dagegen wusste oft zu überzeugen, musste aber, bedingt durch unglaubliches Verletzungspech, oft mit Notaufstellungen antreten. So langsam entspannt sich die personelle Lage, die Trainer Benjamin Brenk und Christian Kliem hoffen, besonders nach der Winterpause wieder mit vollem Kader angreifen zu können. Das dürfte auch zwingend nötig sein, denn nach einem enttäuschenden 2:2 gegen das Kellerkind beträgt der Vorsprung auf die Abstiegszone nur fünf Zähler.
Werden hatte mehr vom Spiel, lief aber in einen Konter, so gingen die Gäste nach einer Viertelstunde in Führung. Zu Beginn der zweiten Halbzeit, Patrick Hubl und Julian Scholz waren neu ins Spiel gekommen, legten die Hausherren einen Zahn zu und kamen folgerichtig durch Sebastian Paas zum Ausgleich. Als dann nach 64 Minuten Stefan Lößner über sein 2:1 jubeln durfte, schien es doch auf den angepeilten Sieg hinaus zu laufen, aber fünf Minuten vor dem Abpfiff machte einer der zahlreichen A-Jugendlichen auf Seiten von Yurdum Spor mit dem Ausgleich der Hoffnung ein jähes Ende.

Kreisliga B

ESC Rellinghausen II - SG Werden 80 I 0:2

Auch die Reserve des Landesligisten war für die Werdener Elf kein Hindernis!
Zwar gab es etliche Ausfälle zu beklagen, so fiel die komplette Innenverteidigung aus, doch inzwischen sind die Löwentaler in der Lage, solche personellen Rückschläge zu kompensieren.
Die 80er drängten die Platzherren sofort in deren Hälfte zurück, erste Chancen stellten sich ein, doch Patrick Dehn bekam das Leder nicht am ESC-Keeper vorbei. Wie man das macht, zeigte Goalgetter Kevin Maskow, als er in der 27. Minute von Spielführer Rene Sperling bedient wurde und seinen nun schon Saisontreffer bejubeln durfte.
Auch im zweiten Durchgang hatte die SG die Begegnung im Griff, ließ zwar den Gastgebern mehr Raum, aber keine Tormöglichkeiten. Patrick Dehn und Dennis Deutschmann hätten die Partie vorzeitig entscheiden können. Dann kam die 80. Minute und der große Auftritt des Neuzugangs Lars Ramrath. Marc Nern zirkelte einen Freistoß nach innen, Ramrath köpfte ihn unhaltbar ein und veredelte somit seinen guten Einstand.
Trainer André Bausch wechselte nun gemächlich dreimal aus, um Rellinghausen nicht mehr den Hauch einer Chance zu geben, irgendwie noch gefährlich heran zu kommen. Zwei Punkte Vorsprung auf die Verfolger, schon vier Zähler auf den ersten Nichtaufstiegsplatz – die SG Werden 80 kann mächtig stolz auf sich sein! Jetzt geht es ab dem 2. Januar in der Halle weiter - hier sorgten die 80er schon in der Vorsaison für überragende Auftritte.
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