Es fehlte nicht viel

Anzeige
Die Jugendabteilung des Werdener Turnerbundes kann stolz sein auf ihre Leistungen. Foto: Henschke
 
Die U18 Mädchen sprachen sich vor ihrem Auftritt gegenseitig Mut zu. Foto: Henschke

Die Spiele der Jugend des Werdener Turnerbundes boten attraktiven Volleyball

Die Jugendabteilung des Werdener Turnerbundes konnte auch kurz vor Weihnachten noch stolz sein auf ihre Nachwuchskräfte. Die U14 Teams boten wieder attraktiven Volleyball, während die U18 Mädchen leider zu geschwächt antreten mussten.

Die Sensation lag in der Luft, es fehlte wirklich nicht viel. Die Werdener U18 Mädchen fuhren dezimiert nach Waltrop zur Qualifikationsrunde A für die WVJ Meisterschaften. Hatte das Team im Vorfeld schon den Ausfall von Mittelblockerin Fiona Engels zu verkraften, wurde ausgerechnet noch Zuspielerin Anne-Sophie Teigelkamp von einem Virus erwischt. Im Laufe des Tages zeigte sich, dass ihre Routine doch arg fehlte. Die noch unerfahrene Lisa Kawohl aus der 3. Damen übernahm die wichtige Aufgabe, das Spiel zu gestalten. Trainer Sven Heimeshoff zeigte sich mit ihrer Leistung zufrieden: „In das kalte Wasser geworfen, hat sie ihre Aufgabe gut gelöst!“

Größter Erfolg einer U18

Zu Beginn traf Werden auf den BSV Ostbevern, Meister der Oberligastaffel und klarer Gruppenfavorit. Der WTB nutzte das Spiel eher dazu, um in das Turnier zu finden und schlug sich bei beiden 13:25 Niederlagen gar nicht mal so schlecht. Im zweiten Spiel ging es gegen den VC SFG Olpe. Der WTB nahm jetzt Fahrt auf und kam gut in die Partie, setzte immer wieder den Kontrahenten unter Druck. Gelang dies bereits im Aufschlag, konnte Olpe den beträchtlichen Größenvorteil nicht ausspielen. Die Werdenerinnen setzten weiter Nadelstiche im Angriff. Zum Satzende fehlte dem Team auch ein wenig Glück um sich zu belohnen, mit 25:23 entschied Olpe den Satz für sich. Nach einer Umstellung im zweiten Satz, die keinen Erfolg hatte, korrigierte Trainer Heimeshoff seine Aufstellung zu spät. Nun auf Augenhöhe agierend ging, wurde der zweite Durchgang mit 18:25 verloren.
Körperlich als auch mental ein wenig angeschlagen ging der WTB in das Spiel gegen den Ausrichter GV Waltrop. Die Annahme war von Beginn an nicht mehr so stabil wie in den Spielen zuvor. Werden entfachte keinen Druck mehr im Angriff und musste sich in der Feldabwehr nach Kräften wehren. Zum Satzende wurde es mit 22:25 noch einmal eng. Der letzte Satz des Tages war dann auch eine Frage der Kraftreserven. Waltrop, die zweite Qualifikationsrunde erahnend, konnte noch einmal Kräfte mobilisieren, während der mit nur sieben Spielerinnen angetretene WTB nichts mehr zusetzen konnte.
Trainer Sven Heimsehoff sah’s realistisch: „Schon mit der Teilnahme an dieser Qualifikationsrunde gehörten wir zu den 40 besten von etwa 200 Teams in ganz NRW. Es war also der bisher größte Erfolg einer U18 Mannschaft in der Vereinsgeschichte!“ Nach Feiern war dem WTB dennoch nicht zumute, schwebte doch irgendwie das ungute Gefühl mit, eine große Chance verpasst zu haben.

Den Favoriten ärgern

Die U14 Mädchen spielten in Dortmund in der Jugendoberliga. Gegen die dritte Jungenmannschaft von VV Humann Essen stellte Susanne Heimeshoff ihre Mädchen auf Sieg ein. Im Unterschied zur Hinrunde setzte das Team die Aufgabe mit Bravour um und gab diesmal keinen Satz ab. Mit 25:14 und 25:19 blieben die Punkte beim WTB.
Im zweiten Spiel des Tages traf Werden auf den Westdeutschen Meister der Jungen aus der letzten Saison, den TV Hörde. Hier war von Beginn an klar, dass es keinen Sieg zu holen gab. Dennoch sollte der Kontrahent ein wenig geärgert werden. Mit 9:25 und 8:25 blieben die Punkte in Dortmund. Die Werdener Mädchen liegen weiterhin deutlich vor ihrer weiblichen Konkurrenz und halten am vorletzten Spieltag einen starken vierten Rang in der Tabelle.

Vereinsinternes Duell

Die U14 Jungen sowie die weibliche U14 II traten in Hünxe in der Bezirksliga an. Im vereinsinternen Duell bewiesen die Jungen zunächst ihre Überlegenheit. Insbesondere im Aufschlag setzten sie die Mädchen unter Druck und gewann den ersten Satz. Im zweiten Durchgang kämpfte sich die Zweite wieder heran und holte erfolgreicher Aufholjagd sogar den Satzausgleich. Nun erhöhte das Team von Lina und Nick Wewers wieder den Druck im Aufschlag und fand auch zu einer besseren spielerischen Linie zurück. Somit gewannen die Jungen mit 2:1 nach Sätzen gegen die Mädchen. Im zweiten Spiel des Tages gewannen die Werdener Jungen gegen den STV Hünxe II deutlich und sicherten sich somit weiterhin die Tabellenführung. Auch die Mädchen von Trainer Constantin Anthis trafen auf den STV Hünxe II. Gleich zweimal stand die Partie auf dem Spielplan, ein Nachholspiel war noch zu absolvieren. Gewann Werden das erste Spiel noch deutlich zu 9 und 11, verlief die zweite Begegnung viel enger. Obwohl der WTB bereits zwei Spiele in den Knochen hatte, drehte er nach dem Satzausgleich der Hünxer Mädchen das Spiel und holte einen klaren 15:7 Erfolg im Entscheidungssatz. Auch die Zweitvertretung der Mädchen bleibt auf einem starken dritten Tabellenrang.
0
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.