Notelf überzeugte

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Trainer Jürgen Koch sah mit Freude vollen Einsatz seiner Spieler. Foto: Bangert
 
Die Werdener Notelf hatte sogar etliche Tormöglichkeiten. Foto: Bangert

Spiele der Fußballer: Erwartetes Pokalaus und deutlicher Heimsieg


Der vom Verletzungspech verfolgte SC Werden-Heidhausen trat im Halbfinale des Kreispokals nicht mit der ersten Elf an, die aus unteren Teams zusammengewürfelte Notmannschaft verkaufte sich jedoch gut. Die SG Werden 80 machte mit einem 8:0 Kantersieg über bedauernswerte Burgaltendorfer klar, dass nur sie Meister werden wird.

DJK Mintard gegen SC Werden-Heidhausen 6:0
Der Bezirksligist sammelte alle Kräfte, um am Maifeiertag beim eventuell alles entscheidenden Auswärtspiel in Wuppertal in so gut wie möglich abzuschneiden. Da die Truppe von Trainer Danny Konietzko etliche angeschlagene Spieler schonen wollte, bat sie die Reserven um Hilfe. Die Spieler der zweiten und dritten Mannschaft sagten spontan zu, das Halbfinale des Kreispokals zu spielen. Das „altinternationale“ Trainerteam Jupp Böhmer und Jürgen Koch übernahm an der Seitenlinie. Eine Mischung des A-Ligisten und des Spitzenreiters der Kreisliga C wollte versuchen, dem Bezirksligisten DJK Mintard auf dessen Geläuf ein Beinchen zu stellen. Dies gelang über weite Strecken sogar, Sebastian Paas und Björn Preis hatten Tormöglichkeiten, Enrico Bloß wurde fälschlich wegen Abseits zurück gepfiffen. Erst in der Schlussphase ging die Puste aus, es wurde doch noch deutlich.

Lob von den Kollegen

Die Spieler der 1. Mannschaft zeigten sich dankbar für die Unterstützung durch den Unterbau. Stürmer Jason Munsch lobte die wohl einmalige Notelf: „Nochmals vielen Dank, dass ihr diesen mehr oder weniger undankbaren Job für uns gemacht habt, aber vor allem großen Respekt für eure Leistung. So frech und angstlos muss man mit einer zusammengewürfelten Truppe einem Bezirksligisten, der oben mitspielt, erst einmal begegnen. 6:0 klingt deutlich, aber hatten ihre Chancen und das am Ende die Kraft fehlte, ist verständlich.“ Sein Teamkollege Kevin Hougardy ergänzte: „Großen Respekt an alle, die sich heute den Allerwertesten aufgerissen haben! Mit dieser Einstellung würden wir gar nicht erst in dieser Lage stecken...“

Ascheplatz

Für den SC Werden-Heidhausen geht es am Sonntag, 1. Mai, ab 15 Uhr um einiges. Der FK Jugoslavija Wuppertal ist ein gefürchteter Gastgeber, auf dem Sportplatz Opphof, Am Schnapsstüber 12, erwartet die Löwentaler ein hoppeliger Ascheplatz. Jugoslavija liegt einen Punkt vor Werden, könnte mit einem Sieg eine gewisse Vorentscheidung im Abstiegskampf herbeiführen. Allerdings läuft es in der Rückrunde nicht gut für den Verein aus dem Wuppertaler Norden. Der SC hat auch ein Problem, ist bisher zweitschwächste Mannschaft auf fremden Plätzen, nur Schlusslicht SC Velbert II holte auswärts weniger Punkte. Nun wäre genau der richtige Moment, diese Bilanz zu verbessern!


SG Werden 80 I gegen SV Burgaltendorf III 8:0

Die SG Werden 80 dominierte von Beginn an und hatte in Kevin Maskow den Goalgetter, der endlich seine zwischenzeitliche Ladehemmung ablegen konnte und gleich viermal erfolgreich war. Mit nunmehr 37 Saisontreffern thront Maskow mit deutlichem Vorsprung über dem Rest der Liga. Gleiches gilt für sein Team, das nach diesem Spiel, welches vom Pfingstwochenende vorgezogen wurde, wieder zehn Punkte vor dem Tabellenzweiten SG Kupferdreh II liegt. Bei noch 15 zu vergebenden Punkte eindeutig, der Dritte Preußen Eiberg kann die 80er schon gar nicht mehr einholen.

Klare Überlegenheit

Trainer André Bausch hatte kaum auf seiner Bank Platz genommen, da durfte er gleich drei Treffer für seine Jungs notieren. Kevin Maskow und zweimal Dennis Peter legten nach nur zwölf Minuten ein 3:0 vor, welches die Begegnung im Prinzip schon zu Gunsten der Gastgeber entschied. Keeper Patrick Bader konnte es sich in seinem Kasten gemütlich machen, zu klar war die Überlegenheit seiner Vorderleute. In der 26. Minute traf Kevin Maskow zum 4:0, so ging es auch in die Pause. Nachdem Maskow zum 5:0 getroffen hatte, machte Patric Sondermann das halbe Dutzend voll. Ein Eigentor der Gäste und Kevin Maskow kurz vor Spielende rundeten das Ergebnis ab.
Am Sonntag ist spielfrei, dann geht es für die Löwentaler zur Kettwiger Reserve auf ungeliebte Asche.
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