Die Oldtimer fahren wieder

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Franz Maag, Claudio Schlegtendal und Dr. Rolf Krane stellen die 15. Tour de Rü vor. Foto: Nils Krüger
Essen: Porsche-Zentrum |

Am 21. April findet die 15. Tour de Rü statt. Erneut begeben sich zahlreiche Fahrzeuge der Automobilgeschichte durch das vielfältige Ruhrgebiet.

Dieses Jahr ziehen zum 15. Mal traditionsreiche Automobile und Motorräder durch das Ruhrgebiet. Insgesamt 142 Fahrzeuge starten um 9.00 Uhr in Rüttenscheid ihre jährliche erste große Ausfahrt der Tour de Rü. Auch wenn es sich um kein Rennen handelt, betont Dr. Rolf Krane, Vorsitzender der Interessengemeinschaft Rüttenscheid e.V., den sportlichen Charakter. „Ich habe großen Respekt davor, dass die Teilnehmer den ganzen Tag diese Wagen fahren.“
Dabei muss nicht nur die Strecke bewältigt werden. Vereinzelte Aufgaben, wie das Finden eines Lösungswortes, sind ebenfalls Teil der Tour de Rü. Zum Abschluss wird in Rüttenscheid um 19 Uhr eine Jury in mehreren Kategorien die Teams küren. Davor können alle Fahrzeuge noch einmal bestaunt werden. „Hier sind Autos dabei, die findet man nirgendwo anders in dieser Form“, schwärmt Holger Ahlefelder, Kommentator und Streckensprecher der Tour de Rü.

Durch Geschichte und Kultur

Für die Veranstalter wird es im 15. Jahr immer schwieriger eine abwechslungsreiche Strecke zu finden. „Ich möchte immer etwas Neues machen“, versichert Claudio Schlegtendal, der langjährige Organisator der Strecke. „Bei der 15. Tour de Rü sind die Grenzen nach oben gegeben.“ Dieses Jahr treffen sich die beiden Gruppen auf halber Strecke an Schloss Moyland am Niederrhein.
Die Strecke soll nicht nur die Länge von 240 Kilometer erfüllen, die von der eingeschworenen Gemeinschaft der Teilnehmer gemeistert werden muss. Sie soll zudem ein Stück Kulturgeschichte des Ruhrgebiets zeigen. „Die Tour de Rü soll Geschichte und Kultur vereinen“, meint Claudio Schlegtendal. Denn für die Veranstalter ist eines klar: Mit jedem Auto verbinden die Menschen auch eine Geschichte.
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