Promiauflauf beim Oktoberfest

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Promiauflauf in Altendorf: (v.li) Pfarrer Gerhard Welp, Waltraut Wermter, Matthias Hauer, Julius Wermter, Oberbürgermeister der Stadt Essen Thomas Kufen und Maria Hicking.
 
Silke Maurer bereitete im Dirndl Röstkartoffeln zu.
Altendorfer Jugend „The New Voice“ veranstaltete erstes Fest im Oktober



Petrus hatte an diesem Tag wohl nicht viel Lust ein guter Junge zu sein: Er ließ es über Altendorf regnen, mal etwas mehr, mal etwas weniger. Das konnte die Menschen aber nicht davon abhalten das erste Altendorfer Oktoberfest der Altendorfer Jugend „The New Voice“ zu besuchen.


Statt fand dieses ganz zentral auf dem Kirchvorplatz, wo zahlreiche Zelte, Biergarnituren und Grillstände aufgebaut waren. Ein abwechslungsreiches und stimmungsvolles Bühnenprogramm rahmte das Fest musikalische ein. Nicht lumpen ließ sich an diesem Tag auch die politische Prominenz der Stadt Essen: Vom Oberbürgermeister der Stadt Thomas Kufen bis zum Bezirksbürgermeister Klaus Persch, dem Bundestagsmitglied Matthias Hauer und der Ratsfrau Jutta Pentoch waren sie alle gekommen. Zur Freude der Hauptverantwortlichen Julius Wermter und Maria Hicking war auch Pastor Gerhard Welp mit von der Partie.

Tolle Kulisse für Oktoberfest

„Eine bessere Kulisse als den altehrwürdigen Kirchvorplatz hätte es für dieses Fest nicht geben können“, erklärt Welp den Gästen. „Schon seit 125 Jahren steht der Altendorfer Dom, so ein Fest hat er aber noch nicht gesehen. Diese Veranstaltung soll eine weitere Gelegenheit sein sich mit Freunden zu treffen, sich zu unterhalten. Es ist kein Geheimnis, dass Altendorf ein Arbeiterviertel ist und zugleich ein Ort der verschiedenen Kulturen, an dem sich Gegensätze anziehen. Daher haben wir einen großen kulturellen Anspruch und ich kann mit Sicherheit sagen: Bei uns wird es nie langweilig. Daher freut es mich umso mehr, dass die Altendorfer Jugend „The New Voice“ diese neue Tradition anstößt und zugleich zukunftsorientiert voranschreitet.“
Auch Matthias Hauer ergriff das Mikrofon und wies darauf hin, dass sich mit der Häufigkeit eines Festes sein Status ändert: Von der Innovation, zur Tradition, zum Brauchtum. Er ließ zudem einmal für alle freiwilligen Helfer und Ehrenamtliche applaudieren und erinnerte nochmals, dass so eine Veranstaltung aber auch nur mit der Präsenz vieler Bürger möglich ist.
„Sehr bemerkenswert ist auch, dass der Erlös des Oktoberfestes zum einen als Rücklagen für das kommende Fest dient, zum anderen als Spende an eine andere Institution angedacht sind“, so der Bundestagsabgeordnete.
Und wenn man gesehen hat, was vor allem für das leibliche Wohl vorbereitet wurde, konnte man sich jetzt schon auf das kommende Jahr freuen. Neben einem opulenten Salatbuffet gab es das dazu passende Grillgut. Weiter konnten die Besucher zwischen frisch gemachten Röstkartoffeln, standesgemäß im Dirndl von Silke Maurer zubereitet, und Rahmchampignons wählen. Wer noch eine Nachspeise verlangte, hatte dann am Kuchenbuffet die Qual der Wahl. Zu trinken gab es wie üblich Alkoholisches wie Bier von Stauder und Softgetränke.

Abwechslungsreiches Bühnenprogramm trifft kulinarische Schmankerl

„Wir möchten uns ganz herzlich bei unseren Freunden und Förderern bedanken, ohne die das Fest so nicht möglich gewesen wäre“, erklärt Julius Wermter. „Dies gilt unter anderem für Gerd van Oepen, Monika Heyd, Florence Omuvi, Angelika Actun, Annette Giesen und Thorsten Gentele. Nicht zu vergessen wären natürlich der Allbau, die Sparkasse Essen und die EBE.“
Ein besonderes Highlight des Bühnenprogramms war das gemeinsame Singen des „Glück auf“-Liedes mit Thomas Kufen als erste Stimme und Julius Wermter am Akkordeon. Des Weiteren begeisterten die Akkordeonistin Elisabeth, das Ensemble „Chosen Worship“, die Solistin Anna, die Tanzgruppe „Happear“ vom VKJ, die „Rumbacher Narren“, die Band „Greenorange“, Tiana, Marc & Andreas, die Combo „Melodia-Brass“ und die „Yes-Jamstation“ das Publikum. Auch die afrikanische Gemeinde und die Solistin Anni gaben ihr Können preis.
„Es war ein unglaublich gutes Fest“, resümiert Maria Hicking. „Es kam stets neues Publikum, die Stimmung war großartig und das Feedback, das wir erhalten haben war durchweg positiv. Eine ältere Dame etwa hat sich bedankt, dass sie so etwas noch erleben durften. Zudem war das Publikum zu unserer großen Freude sehr durchmischt: Der jüngste Teilnehmer war vier Monate, die älteste 94 Jahre alt. Auch unser Ziel, die Jugend anzusprechen, haben wir erreicht. Glücklicherweise gab es keine technischen Pannen, bei so einem feuchten Wetter ja nicht immer garantiert. Und weil es so gut angenommen wurde, wollen wir im kommenden Jahr gerne eine Wiederholung anstreben.“
Aufmerksame Betrachter des Bühnenprogramms werden bemerkt haben, dass die Altendorfer Jugend „The New Voice“ keinen Auftritt hatten. Wer sie aber nochmals sehen will, kann dies am 9. Dezember ab 16 Uhr auf dem Ehrenzeller Platz beim Winterzauber vom Allbau nachholen.
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