Heißes von Um- und Einzügen

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Auch die Kita an der Grieperstraße wird nun unter der Regie des Mehrgenerationenhauses, links: Arndt Sauer.
Wechsel von Kitas und dem Mehrgenerationenhaus!

Wahrlich, wer einen Umzug macht, kann viel erzählen. Fertig danach? Doch nicht Arndt Sauer. Der fährt danach richtig los. Der Leiter des ersten Mehrgenerationenhauses in Essen, schaffte seit 2007 massig Projekte in das Haus, Sälzerstraße. So dass es praktisch aus den Nähten platzt. Jetzt übernimmt Sauer, ewig umtriebig, noch zwei Kindergärten. Da kommen Fragen auf…

Herr Sauer, 2003 waren Sie Kindergartenleiter in der Gemeinde St. Anna. Zusätzlich seit 2007 Leiter des MGH, Sälzerstraße. Jetzt Umzug des MGH. Wohin geht die Reise?
„Zur Kerckhoffstraße, neben dem Friedrichsbad. In der Sälzerstraße läuft der Kirchen-Abriss St. Anna. Die räumliche Situation hat sich verändert. Wir haben nicht mehr so viel Platz. Im Moment arbeiten wir an drei Bundesprojekten, stapeln über 60 Ortsprojekte in Kooperation mit Partnern.“

Was bleibt im Gebäude Sälzerstraße?
„Treffpunkt für feste Veranstaltungen, Gespräche finden dort statt, das Büro bleibt, die Kinderbetreuung und Jugendliche als Mieter.“

Das Mehrgenerationenhaus ist ab sofort auch Träger von zwei KiTas?
„Ja, in Frohnhausen Kita, Kerckhoffstraße 22 b; Altendorf Kita Grieperstraße 17. Übrigens, Lob an das tolle KiTa-Team Kerckhoffstraße; schnell wurde dafür gesorgt, das die KiTa renoviert wird. Und - wir haben einen neuen Namen: "Stadtpiraten". Dank an die Firma Gohlkuhle! Geschäftsführer Dirk Risse setzte sich mit Herzblut ein; ersparte uns somit mehrere 1000 Euro - indem seine Firma nicht nur Farbe spendete. Fünf Mitarbeiter opferten ein Wochendende - strichen derweil die Räume von innen - wie nagelneu!

Wer war vorher Träger – warum die Übernahme?
„Die evangelische Kirchengemeinde. Aber wie die katholischen Kirchen haben auch die evangelischen weniger Gläubige, weniger Kirchensteuerzahler. Einige Mitarbeiter, die vorher in den Kitas arbeiteten, wechselten den Arbeitgeber, wir haben sie übernommen; mussten aber auch neues Personal einstellen. Das klappte problemlos. Obwohl der Papierkrieg in Deutschland enorm ist. Zig Ämter hängen drin wie die ev. Kirchengemeinde, KiTa Spitzenverband, das Jugendamt, Landesjugendamt. Die Zusammenarbeit lief super schnell."

Konkrete Zahlen?
„25 Mitarbeiter in den KiTas, mit jeweils 70 Kindern."

Eröffnung der Kindergärten?
„Anfang August“.

Umzug des Mehrgenerationenhauses?
„Gehofft hatten wir bereits ab 1.1.2015, dann 1.6., jetzt im August...“

Alles Fotos: Michael Gohl / West Anzeiger Essen
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Hermann Schmidt aus Essen-West | 19.08.2015 | 16:22  
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