Asylanten am Niederfeldsee?

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Die ehemalige Markscheideschule als Übergangswohnheim? Ein optimaler Standort sieht anders aus. (Foto: Bernd Schlieper / Lokalkompass.de)
Nein, die Altendorfer sind nicht grundsätzlich gegen Asylbewerber. Schließlich hat man noch vor wenigen Jahren mit bis zu 120 Flüchtlingen aus aller Herren Länder friedlich zusammengelebt, die eine neue Heimat in den hölzernen Schwedenhäusern in der Senke an der Bockmühle gefunden hatten.
Doch gegen ein angedachtes, neues Übergangswohnheim in der ehemaligen Markscheideschule regt sich nun der Widerstand.
Zu Recht: Wird Altendorf doch in den letzten Jahren mühevoll gepäppelt, um den Stadtteil aufzuwerten.
Eine Unterbringung von Flüchtlingen in der Nähe des Niederfeldsees sorgt nicht nur beim Allbau, der dort neue Mietwohnungen errichtet, für sorgenvolle Stimmung.
Durchdachte und nachhaltige Stadtentwicklung schaut irgendwie anders aus. Zumal das Gebäude der ehemaligen Markscheideschule noch vor wenigen Wochen mit Blick auf die Unterbringung von Asylbewerbern als ungeeignet eingeschätzt wurde.
Was also sollte sich inzwischen geändert haben? Und: Dieses hilflose und unprofessionelle Hin und Her sorgt nicht gerade dafür, dass Altendorfer Hausbesitzer Planungssicherheit haben und in ihre Immobilien investieren.
Warum, so fragt man sich, wurden die Schwedenhäuser an der Bockmühle abgerissen und das städtische Areal von der Wirtschaftsförderungs-Gesellschaft für die gastronomische Nutzung freigegeben?
Es war doch schon damals abzusehen, dass der Tag kommen würde, an dem Essen eine neue Asylanten-Welle zu bewältigen haben wird.
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2 Kommentare
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Renate Sültz aus Lünen | 13.11.2013 | 19:35  
Marjana Križnik aus Essen-Nord | 14.11.2013 | 12:28  
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