Millionen für die Sicherheit der Radler

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Fördergelder fließen (von links): Oberbürgermeister Thomas Kufen, Minister Gerrald Duin und Regionaldirektorin Carola Geiß-Netthöfel. (Foto: RVR/Friedrich)

Satte 1,6 Millionen Euro werden am Berthold-Beitz-Boulevard verbaut, um den Radlern eine sichere Überfahrt zu ermöglichen.

Spontan möchte man fragen: Ist das Ding aus purem Gold? Geht‘s vielleicht auch eine Nummer billiger?
Zugegeben: Ohne Brücke birgt die Stelle tatsächlich gewisse Gefahren. Kaum aus dem Park gerollt, landet der rasante Radler mitten im fließenden Verkehr des Berthold-Beitz-Boulevards.
Wobei: Richtig viel los ist da irgendwie nicht. Weder auf dem Boulevard, noch auf dem Radweg.
Immerhin 70 Meter lang ist die kostspielige Brücke, die noch im Jahr der Grünen Hauptstadt, sprich: 2017, Wirklichkeit werden soll.
Muss sie auch, denn Ende 2018 müssen die Mittel verbraten sein, sonst hat sich‘s mit der Förderung.
Die Radler wird‘s freuen. Die Unfallstatistik ebenso.
Die Steuerzahler dürfen hingegen zu Recht fragen, ob‘s nicht auch ein paar Euro weniger getan hätten. Denn diese Brücke ist irgendwie Kür - nicht Pflicht.
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2 Kommentare
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Otto Reschke aus Essen-West | 22.10.2015 | 12:15  
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Norbert Rittmann aus Essen-West | 22.10.2015 | 18:29  
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