Basteln für Weihnachten

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Ein Grund, warum wir Weihnachten so toll finden, liegt auch daran, dass es Geschenke gibt. Nicht nur für die Kinder, sondern auch für die Erwachsenen. Dafür bietet sich die Adventswerkstatt im Aposteljugendhaus in Frohnhausen an. Denn hier haben alle Kinder von sechs bis 13 Jahren die gute Gelegenheit Weihnachtsgeschenke für ihre Eltern, Geschwister, Verwandte oder einfach nur für sich selbst zu kreieren.
„Die Adventswerkstatt hier im Aposteljugendhaus zur Weihnachtszeit machen wir schon seit über 12 Jahren. Dass es sehr gut angenommen wird, ist aufgrund der Dauer wohl nicht zu leugnen“, erklärt der Leiter des Hauses, Achim Bronner. „Die Idee dahinter ist die, dass die Weihnachtszeit für Eltern oft stressig ist, weil noch viele Geschenke besorgt werden müssen. Dabei dürfen die Kinder natürlich nicht dabei sein. Also können sie für einen Nachmittag zu uns in die Adventwerkstatt gebracht werden, damit die Eltern in aller Ruhe nach Geschenken suchen können. Und währenddessen basteln auch die Kleinen Geschenke für ihre Eltern.“
Schaut man sich die Kinderschar an, die heute hier versammelt ist, wird schnell klar, dass es Spass macht hier dabei zu sein. Etwa 100 Kinder wuseln durch das Aposteljugendhaus und versuchen sich an allen angebotenen Stationen. Und dabei ist die Auswahl wahrlich nicht klein: Es gibt ein Adventgärtlein, eine Backstube, Weihnachtsmänner basteln, Weihnachtskarten selbst gestalten, Windlichter herstellen und vieles mehr.
Miriam (7) und Milena (7) sind gerade fleißig dabei, einen Weihnachtsgarten zu gestalten. „Zuerst bekommen wir ein kleines Holzbrett, auf dem wir Ton verstreichen müssen. Der Ton nämlich macht, dass Sachen darauf halten. Dann können wir uns aussuchen, was wir oben drauf tun. Es gibt Tannenzapfen, Kerzen, Muscheln, Moos, Zweige und vieles mehr“, beschreibt Milena die Arbeit im Adventgärtlein. Gleich nebenan geht’s der Kartoffel an den Kragen. Diese dient, bereits in zwei Hälften geschnitten, als Stempel für ein selbstgemachtes Geschenkpapier. Dabei ist in der Mitte der Kartoffel ein Herz ein Stern oder andere Motive hineigeritzt. Ganz viel Andrang gibt es auch an der Backstube. Klar, denn hier lautet die Devise: Nachen erlaubt. In einer großen Schüssel liegen die bereits ausgestochenen und gebackenen Plätzchenrohlinge. Diese dürfen nun von den Kleinen nach Herzenslust verschönert werden und zwar mit Lebensmittelfarbe, Glitzer, Zuckerkügelchen, Zuckerguss und diversem mehr. Auch bei den Weihnachtsmännern herrscht hektisches Treiben. Dabei bekommen die Kinder Vorlagen, die sie auf farbiger Pappe nachzeichnen und ausschneiden müssen. Dann geschwind alles zusammenkleben, einen Klippstecker hinten dran und fertig ist der Weihnachtsmann.
„Mir macht das heute ganz viel Spass. Ich war schon öfter hier und wenn es nächstes Jahr wieder stattfindet, mache ich auch wieder mit“, meint Marlon (11). „Ich war schon an ganz vielen Ständen und nehme alle Sachen, die ich gebastelt habe, wie mein Adventgärtlein, natürlich mit nach Hause mir.“
Ein zusätzliches Schmankerl wurde den Kindern um 15 Uhr geboten, wo die Adventwerkstatt in ein Kinderweihnachtskonzert überging. Dabei durfte die Kinderliederband „Saitentwist“ begrüßt werden, die den Kleinen in einem einstündigen Mitmachtanzkonzert ordentlich einheizte.
„Es freut uns immer wieder sehr, wenn wir sehen, dass unsere Werkstatt bei den Kindern so gut ankommt. Dabei muss auch erwähnt werden, dass das ohne die Hilfe und Ideen unserer ehrenamtlichen Mitarbeiter nicht möglich wäre“, so Bronner.
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