Am Sonntag steigt das erste Derby!

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(Foto: Uwe Schmitz)
 
(Foto: Icefighters Leipzig)
Essen: ESC Moskitos |

Am Sonntag steigt das erste Derby!

Ein bisschen spürt man es schon in diesem Tagen am Westbahnhof, Mannschaft, Fans und Helfer stehen vor dem ersten Derby der noch jungen Saison. Wenn am Sonntag um 18:30 Uhr die kleine schwarze Scheibe auf das Eis fällt ist wieder einmal ein Highlight der Saison angesagt, die Füchse Duisburg kommen.

Doch bevor die Mannschaft von Frank Gentges mit dem Nachbarn die Schläger kreuzt, geht es für den Moskitos Tross nach Leipzig zu den Icefightern. Am Freitag müssen Slanina, Gulda und Co. ihre bisherigen guten Leistungen um 20 Uhr in der Fexcom Arena in Taucha unter Beweis stellen. Das Team von Trainer Sven Gerike und Co-Trainer Jedrzej Kasperczyk hat in der Sommerpause einen größeren Umbruch mitmachen müssen. Vor allem der Abgang von Brad Snetsinger zum Ligarivalen Herne dürfte die Sachsen geschmerzt haben, denn alleine Snetsinger zeichnete in der vergangenen Saison für 105 Scorer-Punkte verantwortlich. Doch nicht nur Snetsinger wird in Leipzig vermisst, auch der aktuelle Wohnbau Moskitos Goalie Sebastian Staudt fing in der letzten Saison in Taucha und welcher Verlust das für die Icefightes ist, zeigt ein Blick in die aktuelle Torhüterwertung der Liga, die Staudt im Moment anführt. Bei den Kontingentspielern sollen es im Jahr Eins nach Snetsinger und Johnson nun der Kanadier Edward Gale und der US-Amerikaner Nicholas Lazorko richten. Dazu stehen weiterhin die bewährten Kräfte wie Hannes Albrecht und Florian Eichelkraut in Reihen der Sachsen, die beide auch wissen wo das gegnerische Tor steht. Ein Wiedersehen gibt es für Frank Gentges mit einigen Spielern, die der Chefcoach der Wohnbau Moskitos in der letzten Saison in seinen Reihen hatte. Neben Leonhard Zink und Jakob Weber zog es auch Patrick Raaf-Effertz nach Leipzig, und auch der neue Icefighter Nico Kolb hatte in der vergangenen Saison einige Einsätze im Trikot der Stechmücken.

Mit breiter Brust können die Spieler von Frank Gentges dann am Sonntag in das Derby gehen. Zwar verloren die Moskitos das kurzfristig angesetzte Vorbereitungsspiel gegen Duisburg mit 1:4, in der letzten Saison hat man den Fuchs aber ziemlich ärgern können, legendär dabei vor allem der 9:2 Sieg der Wohnbau Moskitos am 29. November im letzten Jahr. Auch der Kader der Füchse hat sich über die Sommerpause verändert, Lance Nethery hat an der Wedau wieder die Trainingsleitung übernommen und soll das Ziel DEL 2 nach zwei Jahren des verpassten Aufstiegs endlich realisieren. Und auch die Füchse „räuberten“ im letztjährigen Kader von Frank Gentges, denn mit Goalie Justin Schrörs, sowie Cornelius Krämer und Maik Klingsporn gibt es ein Wiedersehen mit drei Ex-Moskitos. Dabei wird Justin Schrörs allerdings nicht im Tor stehen können, der Torhüter der Duisburger verletzte sich am letzten Wochenende gegen die Hannover Indians und wird einige Zeit nicht spielen können. Mit Peter Holmgren haben die Füchse allerdings nur ein paar Tage nach Bekanntwerden der Verletzung ihres Torhüters reagieren können, so dass vermutlich Holmgren am Sonntag zwischen den Pfosten stehen wird. Der Niederländer Raphael Joly blieb den Füchsefans auf einer der beiden Kontingentstellen erhalten, nicht weiter im Team von Lance Nethery steht allerdings der zweite Kontingentspieler aus der letzten Saison Chad Niddery. Auf der zweiten Position gelang es den Nachbarn einen erfahrenen DEL 2 Spieler an die Wedau zu lotsen, aus Kaufbeuren kam Chris St. Jacques zu den Füchsen. Mit Björn Barta konnten der Derbygegner der Moskitos einen weiteren Transfercoup landen, der 36-jährige Routinier kam direkt aus der DEL vom ERC Ingolstadt an die Wedau. Ganz kurzfristig haben die Füchse auch auf den Abgang von Anthony Ast reagiert und den ehemaligen Essener Marvin Deske verpflichtet. Es ist also alles bereit für das erste Derby der Saison, und vielleicht gelingt den Moskitos ja wie schon im letzten Jahr wieder eine Überraschung. Frank Gentges weiß dann auch um die schwere der Aufgabe seiner Mannschaft: "Vor uns liegt ein schweres Wochenende. Leipzig ist auf Grund der hervorragenden Zuschauer und der abnormal kleinen Eisfläche, die unter NHL-Format liegt, sehr heimstark. Auf dieser Fläche hat Leipzig klare Vorteile zu allen anderen Teams, da sie täglich darauf arbeiten. Zu Duisburg muss man nicht viel sagen, der Kader hat klar DEL 2 Format."

Die Moskitos weisen auch noch einmal darauf hin, dass die Außengastronomie bereits zwei Stunden vor dem Spiel geöffnet ist. Ab 16:30 Uhr kann man bereits vor der Halle bei Bier und Bratwurst dem Derby entgegenfiebern und mit Freunden fachsimpeln.

( Quelle: PM + ESC Wohnbau Moskitos Essen )
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