Neuer Krimi von Margit Kruse: Rosensalz-Mörder gesucht

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Wenn Waltraud in "Rosensalz" Kalte Schnauze auftischt, dann läuft dem Leser das Wasser im Mund zusammen. Heinrich Wächter hat das geahnt und eine mitgebracht... Fotos: -lut
 

Es gibt keinen Zweifel mehr: Wer "Das perfekte Dinner" nachspielt, der lebt gefährlich. Zumindest in den Augen der Krimi-Autorin Margit Kruse, in deren neuestem Werk "Rosensalz" die Köchinnen die Opfer sind...

Tatort Schievenviertel: Damenoberbekleidungs-Verkäuferin Margareta Sommerfeld hat Urlaub, den sie im Liegestuhl in Erle verbringt. Dass ihre Mutter den ungeliebten, fiesen Onkel Gernot beherbergt, verstärkt das Balkonien-Urlaubsfeeling nicht gerade. Der schöne Lover Kornblum schon eher. Doch es kriselt, denn als Margaretas Bekannte Barbara umgebracht wird, mischt sich die passionierte Hobby-Ermittlerin doch wieder ein, obwohl der Geliebte das gar nicht mag.

Fieser Onkel und kochende Opfer

Als Inge, zweites Mitglied einer Köchinnen-Runde, die sich gegenseitig kulinarisch verwöhnen und dann ernsthaft wie in besagter Fernsehserie Punkte vergeben, verschwindet, ist für Margareta der Zusammenhang klar: Der Kochclub ist das Problem, bei beiden Opfern findet man ein Gläschen Rosensalz.
"Alle Personen existieren auf die eine oder andere Art", gibt Margit Kruse zu. "Doch es erkennt sich hoffentlich niemand." Sie guckt halt genau hin, wenn sie Menschen trifft - auch auf dem Friedhof. Und ihr Ruhrgebiets-Humor macht das Lesen ihrer Krimis so unterhaltsam. Alle Typen existieren? "Ja, ich kenne auch welche, die das perfekte Dinner nachgespielt haben", grinst sie.
Nebenbei führt sie die Leser durch Buer und Erle, Margareta, die einst von Karstadt zu Sinn wechselte, steht einmal mehr vor dem Job-Verlust. "Was sie aber in ´Rosensalz` noch nicht weiß", erklärt Margit Kruse, die diesen Krimi bereits im letzten Jahr beim Verlag ablieferte. "Der nächste Band ist bereits unterwegs, liegt schon beim Verlag. Er wird ´Gitarrenklänge` heißen", verrät sie. "Und er spielt in Ückendorf, weil mich ganz viele darauf angesprochen haben, dass doch mal eine Story hinter dem Kanal ablaufen soll", plaudert sie aus dem Nähkästchen. Ist das nicht vor dem Kanal? Irritierter Blick. "Nein, vor dem Kanal ist Buer, dahinter..." Schon klar. "Und ich habe tolle Ecken in Ückendorf kennengelernt", freut sie sich.
Doch in diesem Sommer wird erst einmal der Rosensalz-Mörder gesucht, dabei gerät nicht nur Margaretas Mutter in Gefahr, sondern sie selbst ebenfalls. Und dann kommt es auch noch zum Schusswaffengebrauch... "Bei mir hätte es ein Opfer mehr gegeben", erklärt Margit Kruse freimütig. "Aber mein Mann hat gesagt, das kannst Du doch nicht machen..." So gibt es zumindest für eine Person ein glückliches Ende, dank der funktionierenden Ehe der Autorin, aber für welche, wird nicht verraten: Selbst lesen!


Lesung:
Am Samstag, 16. Juli, 15.30 Uhr, stellt Margit Kruse ihr Buch in der Buchhandlung Junius, Sparkassenstraße 4, vor. Dazu gibt es Gerichte, die im Buch vorkommen und von Heinrich Wächter zubereitet werden, sowie Musik mit Norbert Labatzki. Der Eintritt ist frei, um Spenden für das Projekt "Straßenfeuer" wird genauso wie um Anmeldung unter Telefon 23774 (es gibt noch Restkarten) gebeten.

Rezepte
Es wird nicht nur gekocht im neuesten Krimi von Margit Kruse, sondern sie beschreibt auch die Gerichte und deren Geschmack ausführlich. Für alle, die daraufhin Hunger bekommen, stehen die Rezepte im Anhang des Buches. Bis auf eines, das von Margit Kruse selbst ist, stammen alle von Gelsenkirchens bekanntestem Koch Heinrich Wächter. Lesung
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