Der Henning live und zum Anfassen

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Das Foto zeigt die Stadtspiegel-Promi-Treffler Georg Dietz, Manfred Nopens, Renate Dietz, Nicole Kirchner und Astrid Weiß mit ihrem Star Olaf Henning.Fotos: Gerd Kaemper
 
Ein kühles Wasser für die Leser gab es von Schlagersänger Olaf Henning. Foto: Gerd Kaemper
 
Ganz relaxt gab sich der Henning. Foto: Gerd Kaemper
Gelsenkirchen: Polizeipräsidium |

Nicht nur nah dabei, sondern richtig dran an ihrem Star waren im Rahmen des 15. Sicherheitstages einige Stadtspiegel-Leser, die sich im Vorfeld als Olaf Henning-Fans geoutet hatten. Denn sie hatten Gelegenheit mit dem Schlagersänger zu plaudern.

Beim Sicherheitstag im Polizeipräsidium

Das lief wirklich wie am Schnürchen. Die Stadtspiegel-Leser fanden sich super pünktlich am Meeting-Point auf dem Gelände des Polizeipräsidiums in Buer ein und wurden von dort zu den Räumlichkeiten eskortiert, in denen sie bei kühlem Wasser ihren Star treffen konnten.
Und auch Henning hatte Glück, er kam gut durch den Sonntagsverkehr und wartete schon gut gelaunt auf seine Gäste.
Richtig aufgeregt waren Nicole Kirchner, Astrid Weiß, Herr Nopens und Renate und Georg Dietz. Und dann schlugen ihre Schlagerherzen gleich ein bisschen höher, als Olaf Henning fragte, ob er vielleicht direkt mal das eine oder andere persönliche Autogramm schreiben solle. Und schon ging die Fragerunde los, denn die Leser waren wirklich gut vorbereitet.
„Du bist bekannt als `Gute-Laune´-Sänger. Gibt es auch andere Seiten an Dir? Bist Du manchmal gar nicht so gut drauf, wie es auf der Bühne aussieht?“, fragte Manfred Nopens. Henning brauchte nicht lange nachzudenken: „Letzten Freitag erst habe ich meinen Produzenten beerdigt, der mich in den letzten 20 Jahren kontinuierlich begleitet hat. Am Abend stand dann ein Auftritt an, der auch für das WDR-Fernsehen aufgezeichnet wurde. Das war bitter. Und es war für mich das erste Mal in 20 Jahren, dass ich wirklich dachte, ich bekomme den Schalter nicht umgelegt.“

Gibt es Olaf auch live mit Band?

Einen Leser interessierte, ob man Olaf Henning eigentlich nie mit Live-Band erleben könne? „Doch klar, sogar liebend gern. Aber das kostet dann auch gleich mehr und da schrecken viele Veranstalter vor zurück. Darum gibt es dann meist nur ein Halbplayback. Einmal im Jahr ist aber ein fester Termin mit Liveband gesetzt und zwar vor Weihnachten, wenn ich in der Zeche Carl in Essen zu Gast bin, dann singe ich live mit Band. Das ist einfach geiler, weil es richtig live ist.“

Bald heißt es:20 Jahre Olaf Henning

Nicole Kirchner wollte wissen, ob es von dem bevorstehenden „20 Jahre Olaf Henning - Live in Concert“, das am Samstag, 5. August, ab 16 Uhr am Silbersee in Haltern stattfinden wird, einen Livemitschnitt auf CD oder DVD geben wird? „Da laufen Verhandlungen, aber ob es das geben wird, erfahre ich als Letzter“, lachte Henning.
Fest steht, dass derzeit kein neues Album in Planung ist, weil durch die längere Erkrankung des inzwischen verstorbenen Produzenten einiges auf Eis gelegt werden musste. Aber Olaf Henning ist sich sicher, dass es zu 20 Jahre in limitierter Fassung seine besten Hits auf einem Silberling geben wird.
Der neue Hit trägt den Titel „Eyo“ und die Leserin interessierte wie es dazu kam? „Das ist ganz einfach: Mein Songschreiber Pesch hatte die Idee zu einer Nummer, die kurz und prägnant gesungen werden kann. Heraus kam dann Eyo so im Sinne von feiere die Party Deines Lebens. Das ist in Österreich direkt ein großer Knaller geworden und schappt jetzt langsam nach Deutschland rüber“, schilderte der Sänger.
Stadtspiegel-Leserin Astrid Weiß erinnerte sich zurück an das „Deluxe“, eine exklusive Diskothek, die von Olaf Henning und seinem Management in Gelsenkirchen betrieben und auch regelmäßig besucht wurde. Georg Dietz geriet direkt ins Schwärmen: „Da sind wir von einem Konzert in Dortmund zurückgekommen und haben im Deluxe weiter gefeiert und das obwohl Olaf hundemüde war!“
Henning erklärte dazu: „Das war eine tolle Zeit und die Erfüllung eines Traums: Eine eigene Diskothek. Aber inzwischen sind Diskos out und das Deluxe hat sich einfach nicht mehr rentiert.“

Einmal Schalker -immer Schalker

Dafür hatte er gute Nachrichten auf die Frage, wann er mal wieder live in Gelsenkirchen sein wird: „Auf jeden Fall bin ich bei der Saisoneröffnung des FC Schalke 04 wieder dabei!“
Ansonsten ist Olaf Henning nach wie vor im Ruhrgebiet unterwegs, aber eben auch im April und Mai sowie ab Ende August auf Mallorca und ansonsten in den Ski-Hochburgen und Urlaubsgebieten von Österreich.
Apropos Mallorca: Hier schilderte der Schlagersänger, der in früheren Zeiten schon mal mitten in der Nacht für die Unterhaltung der Urlauber gesorgt hat, dass sich die Open-Air-Prime-Time auf Malle verschoben hat: „Inzwischen sind die Auftritte bereits gegen 20.30 Uhr. Dann haben alle gegessen und gehen auf die Meile. Für mich bedeutet das den Luxus, dass ich mittags hin und spät abends wieder zurückfliegen kann.“
Und überhaupt verändert sich viel auf Mallorca, seit die Regierung die Insel seriöser machen möchte: „Ich habe keine Ahnung wie lange es den Ballermann in der Form überhaupt noch geben wird. Dabei darf man nicht vergessen, dass Mallorca eine wunderschöne Insel ist, die viel zu bieten hat, auch gerade abseits des Ballermann. Nur leider ist das kleine Eiland immer häufiger einfach nur noch überlaufen. Mich selbst zieht es darum inzwischen eher nach Menorca.“
Als Frank Neuenfels von seinem Auftritt in die Räume kommt, wird er von Georg Dietz sofort als „Olaf sein warm-upper“ erkannt. Dem Henning ist neben der Begrüßung seines Freundes eher wichtig, ob der was für seinen Hals dabei hat, denn Olaf hat zwar keinen Husten, aber Halsweh.
Ein wenig in Sorge zeigte sich Astrid Weiß, die wissen wollte, ob es noch Karten gibt für das Konzert in Haltern zu „20 Jahre Olaf Henning“? „Klar. Aber der Vorverkauf läuft super und wenn wir geiles Wetter haben wird das eine Mega-Sause“, lacht der Schlagersänger in Vorfreude auf sein großes Open-Air-Konzert der Saison.
Natürlich erfüllte er, ehe er auf die Bühne entschwand, auch noch jede Menge Fotowünsche, die mit Handy oder Kamera schnell im Kasten waren. Damit ließ er glückliche Stadtspiegel-Leser zurück, die sich über die Natürlichkeit und Offenherzigkeit des Promis freuten, der sich auch nicht zu schade war, sie alle mit kühlem Mineralwasser zu versorgen.
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