Entsetzt und empört über Stellenabbau bei TRW und Opel

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(Foto: Gerd Kaemper)
Die Nachrichten, dass bei TRW Automotive in Schalke-Nord 150 Stellen abgebaut werden sollen und von der geplanten Schließung des Bochumer Opel-Werkes 2016 erschütterten die gesamte Emscher-Lippe-Region.
So hat die Gelsenkirchener SPD am Montag beschlossen, den Tagesordnungspunkt „Der Rat steht an der Seite der Opel-Beschäftigten und deren Familien“ für die Ratssitzung am morgigen Donnerstag, 13. Dezember, zu beantragen. Eine Resolution zur heute verkündeten Schließung von Opel Bochum im Jahr 2016 soll bis Donnerstag erarbeitet werden. Fraktionsvorsitzender Dr. Klaus Haertel: „Das ohne ernsthafte Verhandlungen verkündete Aus für Opel in Bochum ist ein schwerer Schlag für die ganze Region.

Aus Sicht der Gelsenkirchener CDU-Ratsfraktion ist das verkündete Produktions-Aus am Opel-Standort Bochum „ein herber Schlag für die betroffenen Arbeitnehmer, den Industriestandort Ruhrgebiet und viele Arbeitsplätze in Zuliefererbetrieben in der Region“. Wolfgang Heinberg, stellvertretender Fraktionsvorsitzender: „Wir werden, wenn Arbeitsplätze im vierstelligen Bereich wegfallen, auch in Gelsenkirchen davon die Auswirkungen spüren.“

Auch AUF Gelsenkirchen erklärt sich mit der Belegschaft gegen die geplante Arbeitsplatzvernichtung bei TRW in Gelsenkirchen ebenso wie bei Opel in Bochum solidarisch. Monika Gärtner-Engel, Stadtverordnete von AUF Gelsenkirchen: „Es ist empörend, mit welcher Kaltschnäuzigkeit der Opel-Vorstand der Belegschaft die Werksschließung 2016 erklärte. Nicht nur als Mutter einer Opelanerin und Schwiegermutter zweier Opelarbeiter verfolge ich die Entwicklung sehr aufmerksam und bin empört über das Verhalten der GM-Manager.“

Entsetzt und empört reagierte der DGB in der Emscher-Lippe-Region angesichts der angekündigten Einstellung der Fahrzeugproduktion in Bochum. „Sollte es tatsächlich so kommen, dass in Opel keine Autos mehr gebaut werden und nur noch eine kleine Teileproduktion verbleibt, verlieren auch rund 800 Opel-Beschäftigte aus unserer Region ihren Arbeitsplatz“, ärgert sich der DGB-Vorsitzende Josef Hülsdünker. „Wir werden mit den Opelanern in Bochum gemeinsam für den Werkserhalt kämpfen. Es geht nicht nur um 3.000 Arbeitsplätze in Bochum, sondern um die Zukunft der ganzen Region.“
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