Manuela Schwesig besucht Projekt „Bildung(s)gestalten“ in Bismarck

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Willi Liebig (Vorsitzender AGOT-NRW), Manuela Schwesig, Joachim Poß MdB, Heike Gebhard MdL, Bürgermeisterin Gabriele Preuß und Bezirksbürgermeister Detlev Preuß (v.l.n.r.) mit Jugendlichen aus der Einrichtung (Foto: SPD - UB- Gelsenkirchen)
Gelsenkirchen: SPD-Gelsenkirchen |
Auf Einladung der SPD Gelsenkirchen hat die stellvertretende SPD-Bundesvorsitzende Manuela Schwesig gestern das Projekt „Bildung(s)gestalten“ im Jugendheim Fritz-Steinhoff-Haus in Bismarck besucht.

von Yvonne Hartig

Projektträger und beteiligte Jugendliche informierten Schwesig ausführlich über die zahlreichen Aktivitäten, die im Rahmen des Projekts für Kinder und Jugendliche angeboten werden. An dem Besuch nahmen auch die Gelsenkirchener SPD-Vorsitzende Heike Gebhard, Joachim Poß, MdB sowie die Schirmherrin des Projekts, Bürgermeisterin Gabriele Preuß teil.

„Bildung(s)gestalten“ ist ein dreijähriges Modellprojekt, das an fünf Standorten in Nordrhein-Westfalen von der Arbeitsgemeinschaft Offene Türen Nordrhein-Westfalen (AGOT-NRW e.V.) durchgeführt wird. Am Standort Bismarck ist der Bauverein Falkenjugend e. V. Kooperationspartner. Gefördert wird das Projekt durch das Land NRW und die Anneliese-Brost-Stiftung.

Manuela Schwesig, die sich als Ministerin für Arbeit, Gleichstellung und Soziales des Landes Mecklenburg-Vorpommern besonders für soziale Projekte interessiert, war beeindruckt von der Vielfalt der Angebote, die das Team um Projektkoordinatorin Katia Heibel seit dem Start im Oktober 2011 entwickelt hat. Tanz- und Musikgruppen, die Bismarcker Kinderküche, eine Zukunftswerkstatt und ein Street-Art-Projekt für Mädchen sind nur einige Beispiele für die vielseitigen Aktivitäten. Besonders wichtig und erfolgreich ist auch die Zusammenarbeit mit anderen Akteuren im Stadtteil. Dazu gehören neben den Schulen u. a. auch die DITIB-Moscheegemeinde und das Consol Theater.

Die erfolgreiche Arbeit des Projekts ist für Manuela Schwesig ist weiterer Beleg dafür, dass außerschulische Bildungsarbeit noch stärker gefördert werden muss. „Aus solchen Projekten muss ein Regelangebot werden“, erklärte Schwesig zum Abschluss und verwies auf das Regierungsprogramm der SPD im Bund, das höhere Steuern auf Spitzeneinkommen vorsieht, mit denen dann mehr Ausgaben für Bildung finanziert werden sollen.
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