"Mehr geht immer..."

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Markus Seidl (Bildmitte) und Uwe Küster (rechts) haben schon seit vielen Jahren erfolgreich zusammengearbeitet und werden es auch weiterhin so halten. Foto: Privat (Foto: Privat)
 
Auch beim Schalke hilft!-Renntag agierten Küster und Seidl, hier mit Gerald Asamoah, gemeinsam. Foto: Privat (Foto: Privat)
Gelsenkirchen: GelsenTrabPark |

Mit dem neuen Jahr bricht auf der Gelsenkirchener Trabrennbahn auch eine neue Zeit an. Die Zeit des GelsenTrabPark e.V. und seines Präsidenten Uwe Küster.

Unter neuer Regie startet die Trabrennbahn am 21. Januar durch


Am 21. Januar fällt der Startschuss für das erste Rennen des Jahres 2015, des neuen Vereins GelsenTrabPark und des neuen „Sponsors“ German Trot.
„Am 25. September haben wir erfahren, dass sich Günther Herz, der in den letzten Jahren mit der Win Race Rennsportmanagement-Gruppe die Geschicke der Gelsenkirchener Trabrennbahn geleitet hatte, aus Gelsenkirchen zurückzieht“, schildert der bisherige Rennbahnleiter und Geschäftsführer Markus Seidl.

Die bewegten Zeiten reißen nicht ab


Doch eine Welt brach nicht zusammen für die Trabrennbahn am Nienhausen Busch, die ohnehin auf bewegte Zeiten zurückblicken kann. Denn bereits seit sechs Jahren arbeitet die Rennbahn mit PMU, dem französischen Wettbetreiber, zusammen und überträgt Rennen von Gelsenkirchen nach Frankreich. Das Engagement zahlt sich nun aus.
„In Frankreich ist der Trabrennsport noch eine Kultur. Dort gibt es mehr Pferde im Angebot als es Rennen gibt und so war man in Frankreich auf der Suche nach neuen Örtlichkeiten“, schildert Seidl, der darauf hofft, dass die neuen Strukturen der altehrwürden Rennbahn zu einer neuen Blüte mit französischer Note verhelfen.

Ein schweres erstes Jahr steht bevor


Dabei sind sich alle, auch die Gründungsmitglieder des neuen Vereins, darüber im Klaren, dass das erste Jahr „nach der heilen Welt dank Herz“ nicht leicht wird. Darum sind zunächst auch nur 23 Renntage fest terminiert, doch wenn sich Sponsoren finden, könnten es durchaus mehr werden, wie Uwe Küster als neuer Präsident des Vereins und Rennbahnleiter hofft. „Als im Herbst die Absage von Günther Herz bekannt wurde, waren in Frankreich bereits die Planungen für 2015 abgeschlossen. Das lässt für die nächsten Jahre hoffen.“
Dem neuen Verein gehören Züchter, Fahrer und Organisatoren gleichermaßen an. Mit dabei sind zum Beispiel Johannes Bongartz, Sonja Wewering, Hans-Joachim Kupfer, Robin Bott, Volker Heimeshoff, Doris Wilhelm, Markus Seidl und natürlich Uwe Küster, der sich auch in Zukunft um die Veranstaltungen zusätzlich zu Renntagen oder um diese herum kümmern wird.
Der neue Pächter German Trot stellt dem Verein alle Möglichkeiten zur Verfügung, um Rennen durchzuführen. Als Bereitsteller der Technik für die Übertragungen nach Frankreich, kommt German Trot dem Wunsch des französischen Wettbetreibers PMU nach. German Trot kommt eigentlich aus dem Galopp-Bereich und die Gelsenkirchener Rennbahn ist die erste Trabrennbahn, mit der German Trot zusammen arbeitet.

Wetten in Frankreich sind eine andere Welt


„In Frankreich läuft das Wettgeschäft ganz anders als hier bei uns. Die PMU hat von der französischen Regierung die Lizenz zum Betreiben von Wettbüros und ist dabei sehr aktiv. Man könnte beinahe sagen, dass man in Frankreich beinahe an jeder Ecke wetten kann. Mit dem Erlös aus den Wetten unterstützt PMU dann den Pferdesport, aber auch andere Sportarten, was der Regierung sehr recht ist“, schildert Seidl die Zusammenhänge.
Die Besucher des GelsenTrabPark dürfen sich auch weiterhin auf Veranstaltungen wie den 1.Mai-Pokal, das St. Ledger und Zucht-Rennen freuen.
Personell wird sich dabei nicht allzuviel ändern, außer, dass Markus Seidl nur noch ehrenamtlich im Verein tätig ist und diesem beratend zur Seite steht. Denn in zehn Jahren Rennbahnleitung hat er einige Erfahrungen auf dem Gebiet gesammelt, von denen der Verein profitieren kann.

Der neue Rennbahnleiter ist kein Unbekannter


Uwe Küster gehört seit sieben Jahren zum festen Stamm der immer schon Belegschaft. Bisher war er Leiter des Event-Management, stellvertretender Rennbahnleiter und Ausbilder und konnte dabei, wie er selbst sagt, „eine ausgesproche Nähe zu der Materie“ entwickeln.
Der Ausstieg von Win Race bedeutet auch für niemanden einen Jobverlust, denn die Vollzeitkräfte werden fast komplett übernommen und die meisten Ausscheidenden konnten in neue Jobs vermittelt werden. Derzeit gehören auch zwei Auszubildende zum festen Stamm, von denen einer kurz vor der Abschlussprüfung steht.
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