Kirchen und Klöster am "Goldenen Ring"

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Vor der großen Uspenskij-Kathedrale in Wladimir stellte sich die Gruppe zusammen mit Ihren Reiseleitern J.E.Schwiertz vom KFW Gladbeck und Propst A.Müller zu einem Erinnerungsfoto auf.
Eine besondere Studienreise in das alte „heilige“ Russland mit seinen zahlreichen Klöstern und Kirchen unternahm die Propsteigemeinde St.Lamberti. Während der 12 Reisetage wurden die bedeutendsten Orte am „Goldenen Ring“ in der sanften Hügellandschaft zwischen Moskau und der Wolga im Osten besucht.

Organisiert hatte diese Studienreise das Kath.Ferienwerk Gladbeck. Als Russland-Kenner und erfahrener Reiseleiter fungierte Joachim E.Schwiertz, der die Gruppe von 29 Personen zusammen mit Propst André Müller leitete.

Die Rundreise begann in der mächtigen russischen Metropole Moskau. Besuche in den Kreml-Kirchen, im historischen Rüstkammer-Museum, in der Christi-Erlöser-Kathedrale sowie auf der Museumsinsel mit der Tretjakow-Galerie prägten den Aufenthalt.

Aus der 10-Millionen-Metropole ging es dann in die beschauliche Kirchen- und Klosterlandschaft ca. 200 bis 350 km östlich von Moskau. Das dörfliche Susdal mit seinen 12.00 Einwohnern, das Zentrum des ehemaligen Großfürstentums Wladimir, empfing die Gäste in einer wohltuenden Ruhe und Beschaulichkeit. Auf kleinstem Raum begrüßen mehr als 30 Kirchen und Klöster die Besucher. Neben der mächtig großen Uspenskij-Kathedrale in Wladimir beeindruckte nachhaltig der Urtyp der russisch-orthodoxen Kirche, die Pokrow-Kirche am Nerl-Fluss. Nur fußläufig zu erreichen pilgerten die Besucher gut 1 km durch die sanfte Wiesenlandschaft zum Nerl-Flussufer.

Das Ipatjew-Kloster im Ort Kostroma sowie die Elias-Kathedrale und das Spasskij-Kloster in der Stadt Jaroslawl waren die nächsten Höhepunkte. Aus der Hafenstadt an der breiten Wolga fuhren die Gladbecker zur Kreml- und Klosteranlage von Rostow Welikij. Das Glockenspiel dieser Klosterkirche war zur Sowjetzeit das einzige Glockengeläut, das staatlich erlaubt war und aus kulturhistorischen Gründen gefördert und sogar über Schallplatten landesweit bekannt gemacht wurde.

Nach einer gemütlichen 12-Stunden-Schlafwagenfahrt mit der russischen Eisenbahn erreichte die Gruppe St.Petersburg, das zaristisch-russische „Tor zum Westen“, lange nicht so gut zu beobachten wie in diesen Monaten. Die Beschaulichkeit der Landschaft des „Goldenen Rings“ wechselte in die hektische Betriebsamkeit einer 6 Millionenstadt.

Neben den kulturellen Besuchen, u.a. in der Eremitage, im Schlosspark Peterhof oder im Katharinenschloss konnte die Gruppe in einer der wenigen katholischen Kirchen einen gemeinsamen Gottesdienst mit Propst Müller feiern. Mit der Leitung der Maria-Himmelfahrts-Kirche war dieser Besuch langfristig abgestimmt worden und wurde zu einem besonderen Kirchenerlebnis.

Nach dieser langen Reise kehrten die Besucher mit einem ganz neuen „Russland-Bild“ und vielen Informationen über die russisch-orthodoxe Kirche, deren Anhängerschaft kontinuierlich in großen Schritten steigt, nach Gladbeck zurück.
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