Bad Rentfort wird schöner - Ran an die Stromkästen - Pfadfinder malten

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Super Arbeit, Mädels! Der Kommunikations-Verteilerschrank nach vollbrachtem Werk am nächsten Tag: Bei kühlen Getränken, etwas zu knabbern, ein bisschen Musik und einem Sonnenschirm gingen die Pfadfinder der DPSG St. Josef Rentfort, Antonia Alfs, Lena Lau, Charlotte Jenke, Christin Sump, Chiara Förster, Ben Polenz, Rebecca van Dorn frisch ans Werk, dem Kasten ein neues Image zu verleihen. Foto: Kariger

Gladbeck: Graffiti an Energie-Verteilerkästen | Die Verschönerung von Strom-, Signalschaltung- oder Telekommunikationskästen an Straßenrändern/Bürgersteigen habe es der Siedlergemeinschaft in ihrem schönen "Bad Rentfort" angetan. Siedlerchef Hülsermann weiß, worüber er spricht. Eigene Hand auf eigene Kosten anlegen, damit die Gehäuse solcher Strom/Kommunikations/Ampel-Schaltkästen, teilweise mit Moos angesetzt- od. allgemein unschöne Oberflächen kein Schattendasein fristen und so der Gemeinde als Hingucker in den Blick gerückt werden.

Die Pfadi Stufe der Pfadfinder der DPSG St. Josef Rentfort wurde jetzt vom Siedler-Vorstand Rentfort damit beauftragt, den Schaltkasten eines Kommunikationsbetreibers an der Kreuzung Kirchhellener-/Josefstr./Berlinerstr. mit bunten Motiven zu verschönern.

Nachdem an gleicher Kreuzung bereits im vergangenen Jahr der Graffiti-Künstler Maurizio Bet (Anteiichi) 2 solcher Kästen im Auftrag der Siedlergemeinschaft mit der Spraydose verschönert hatte, wurden jetzt die Pfadfinder/innen der DPSG St. Josef Rentfort damit beauftragt, den Pinsel an der Kreuzungsecke zu schwingen. Man wollte so weitere Rentforter Gruppen nicht ausschließen und um ihnen hier die Gelegenheit zu bieten, sich ebenfalls künstlerisch zur Abwechslung darzustellen.

Kühles Getränk, Knabbergebäck und Musik

Bei kühlen Getränken, etwas zu knabbern, ein bisschen Musik und einem Sonnenschirm gingen die Pfadfinder Antonia Alfs, Lena Lau, Charlotte Jenke, Christin Sump, Chiara Förster, Ben Polenz, Rebecca van Dorn frisch ans Werk, den Verteiler-Kasten erst zu grundieren. Bei heißem Sonnenwetter über 30° trocknete die Farbe unter dem Pinsel wie die Wäsche im Wind und so konnten im Anschluss daran die Motiv-Hilfslinienkonturen für die Malerei per Auflichtprojektor und Folie von den Mädels auf das Kastengehäuse nachgezeichnet werden.

Genehmigung kann sich schwierig gestalten

Wer in eigener Regie solche Aktionen starten will: Werner Hülsermann von der Siedlergemeinschaft Rentfort kann ein Lied davon singen und wird gerne Tipps geben.
Für die Verschönerung von Schaltkästen aller Art muss die schriftliche Genehmigung der Betreiber vorliegen. Das kann u. Umständen eine Odyssee werden, wenn das Betreiber-Etikett am Kasten fehlt oder unleserlich überpinselt wurde.
Schon die Ermittlung und Recherche der jeweiligen Zuständigkeitsbereiche, bzw. der verantwortlichen Betreiberstellen für die Strom/Ampel/Telefon/TV-Kästen kann sich wie ein Gummiband langziehen oder ähnlich wie ein Netzwerk im Mail- und Telefonverkehr zum Geduldsspiel werden.
Nachdem dann die Genehmigung endlich schriftlich vorliegt und evtl. Auflagen unterzeichnet wurden, kann mit der Verschönerungstechnik begonnen werden.

Bericht/Foto: Kariger
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3 Kommentare
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Wolfgang Kill aus Gladbeck | 06.06.2015 | 10:38  
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Werner Hülsermann aus Gladbeck | 06.06.2015 | 10:47  
10.146
Elisabeth Jagusch aus Schermbeck | 09.06.2015 | 20:31  
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