Fotostrecke - Zirkus bei St. Johannes - Luftpumpenvielharmoniker brachten Volk in Wallung

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Manege frei für den Zirkus bei St. Johannes. Das diesjährige Motto zum Gemeindekarneval hatte es in sich. Vor einer restlos ausverkauften Mathias-Jakobs-Stadthalle konnte "Zirkusdirektor" Martin Berghorn wie all die Jahre in gewohnter Manier die närrische Gemeinde begrüßen. Foto: Kariger
 
Die "Luftpumpenvielharmoniker" brachten die närrische Gemeinde in Wallung. Der extravagante Dirigent musste die Füße einsetzen, um seine Luftpumpen-Solisten auf Trab zu halten. Den Frauen des Ensembles konnte er allerdings keine Temposteigerung entlocken, denn sie hatten schließlich am Ende des Konzerts ausdauernd reichlich Kräfte, während ihren männlichen Kollegen mittlerweile die Luft entwichen war. Sie waren im wahrsten Sinne des Wortes "Platt". Foto: Kariger

Gladbeck: St. Johannes Gemeindekarneval Stadthalle | "Zirkus um/in/mit St. Johannes", so lautete das diesjährige Motto des Gemeindekarnevals der Mitstreiter aus der St. Johannes-Gemeinde. Martin Berghorn begrüßte und moderierte wieder souverän wie alle Jahre. In diesem Jahr natürlich stilgerecht als Zirkusdirektor in der Manege und einer restlos ausverkauften Stadthalle.

Die Bühne der Stadthalle wurde themengerecht im Stil einer Zirkusmanege dekoriert. Gleich nach der Begrüßung konnte auch der Einmarsch des Elferrates einschl. aller ca. 50 Akteure aus eigenen Reihen unter großem Beifall der Besucher erfolgen, die als Zauberer, Artisten, Seiltänzer sowie auch Jongleure und mehr das Publikum ununterbrochen für einige Stunden in beste Stimmungslaune versetzten sollten.

Der Elferrat war zudem wieder einmal stolz auf die große Anzahl der Aktiven, ohne die eine derartige Veranstaltung auf keinen Fall zu stemmen gewesen wäre, wie ausdrücklich betont wurde. Auch ist ein herzlicher Dank des Elferrats an die finanziellen Unterstützer bzw. Sponsoren gerichtet, wobei auch dem Team der Stadthalle gedankt wird, denn die Bühnendeko geht nur in Teamarbeit mit den Bühnentechnikern der Halle.

So traten sie dann der Reihe nach auf, wobei die Gruppe "Einfach anders" den Anfang machte. Der "Trötemann" durfte im Ablauf nicht fehlen. Die vielseitige Tanzgarde aus eigenen Reihen war ebenso ein Renner und Bernhard Lohaus ergänzte das Team, wie auch Stefan Alt, Felix Pfaff, Henning Habeth und die "No Names" mit Vogel "Coco" und Puppenspielerin "Chanel", die es im Verlauf des Abends alle ohne Ausnahme verstanden, ihr Publikum ständig in Bewegung zu halten.

Die Gruppierung "Einfach anders" zeigte in verschiedenen Auftritteno auch als Tiere kostümiert und mit kirchenpolitischen Thema im Gepäck, um so über ihr gemeinsames Zukunftsbild zu sprechen. Super die Kostüme als Affe, Löwe, Pinguin, Stinktier, Elefant und Faultier im Stadthallen-Zirkus und vor allem so auch spannend auch die Dialoge waren, am Schluss ihres Acts forderten sie die Gemeinde zum tanzen und schunkeln mit "I like to move it" auf, wobei kein Fuß still blieb.

Einmalige Spitzenklasse bewies die Tanzgarde aus eigenen Reihen der St. Johannes-Gemeinde. Nicht nur, dass sie variabel in verschiedenen Formationen und mit jeweils entsprechenden Kostümen die voll besetzte Halle zum Beben brachten, wobei sie vom männl. Tänzer Stefan Ronczek unterstützt wurden. Sogar beim Gardetanz im roten Kostüm legten sie noch einen drauf.
Man hätte man eine Schnur spannen können, jedenfalls verstanden sie es außerordentlich gut, synchron die Beinchen zackig in die richtige Position zu strecken. Ob mit Funkenmariechen, Hebefiguren oder als Tanzshow im Frack, goldenem Zylinder und Stock, frenetischer Applaus vom Publikum war der Beweis für ihre außerordentliche Leistung.

Die "Luftpumpen-Vielharmoniker" waren eins der Highlights in der Manege, die übrigens auch das närrische Volk zum schreien brachten. Der Dirigent knechtete mit "ausschlagenden Fußtritten" seine "Solisten" bis zum "Platten". Kein Wunder, dass nach dem Konzert bei den männlichen Kollegen die "Luft raus war", während die weiblichen Mitglieder des Ensembles tapfer bis zum Ende noch volle Konzentrationsstärke zeigten.

Kurz vor dem Finale gab die Tanzgarde vor dem Publikum nochmal alles auf der Bühne, wobei die Gemeinde vollends aus dem Häuschen geriet. Ein fantastischer Programmablauf sorgte am Schluss für Standing Ovations in allerbester Stimmung.
Die Band "Blue Light" sorgte dann noch bis zum frühen Morgen für Tanz und Stimmung unter den Anwesenden im Saal.

Fotos: Kariger
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Wolle Gladbeck aus Gladbeck | 13.02.2017 | 07:51  
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