Fußgängerzone Gladbeck - Das mit dem genauen Lesen und hingucken hakt öfter

Anzeige
Hier können Radler vom Markt kommend offiziell durchfahren: Eindeutig für Radfahrer kein Verbot. Nach dem Schild kann wahlweise entweder links in die Friedrichstr. abgebogen-, oder geradeaus bis zum Fahrradständer in die Einmündung Körnerstr. rechts (Bild 2) fahrend abgebogen werden. An Markttagen zu Stoßzeiten scharf links in die Abbiegung Friedrichstr. ums Schaufenster zählt zur artistischen Leistung. Foto: Kariger

Gladbeck: Radfahr Ge- & Verbot im Citybereich bzw. Horsterstr. | In der Stadtmitte müsste eigentlich schon längst eine Fußstreife wie in einigen anderen Städten kontinuierlich als "Dorfsheriff" den Dienst tun, zumal der Kontakt "zum Anfassen" auf Tour mit Leuten für beide Seiten auch immer vorteilhaft ist.

Vor allem der ständige KfZ-Verkehr in Fußgängerbereichen wie auch zum Goetheplatz oder die wilde "Fußgänger-Slalomfahrt" von Radfahrern "jeglichen Alters" nervt im belebten City-Bereich und könnte dadurch gemindert werden; die Einhaltung (Missachtung) der Be- und Entladezeiten in Fußgängerbereichen dabei mal ganz außen vorgelassen.

Hier dürfen Radler fahren

Radler haben in der City auch Rechte, nämlich dort, wo es gelegentlich zur gerechtfertigten Beschwerde von Bürgern und vor allem an Markttagen kommt.
Halten wir fest: In bestimmten Fußgängerbereichen der Innenstadt dürfen Radler den Fußgängerbereich nur ab 19.00 Uhr bis zum Morgen 9.00 Uhr Rad-fahrend durchqueren, wo im Gegensatz dazu das Rad tagsüber geschoben werden müsste.

Das Teilstück Horsterstr. aber, welches von der Friedrichstr., dem Marktplatz und der Körnerstr. "Radfahrbar" zugänglich ist, darf ohne Einschränkung durchgehend mit dem Rad befahren werden, wie auf der Beschilderung in den Fotos deutlich ablesbar ist.
Klar, vorausschauende Radler steigen zum B. am Sa.-Markttag in der Rush-Hour vom "Schlitten", denn hier ist ein Rad fahrendes Durchkommen zwischen Marktbesuchern und fliegenden Händlern kaum möglich.
Die Realität sieht anders aus: Häufig wird sich durchgeschlängelt, obwohl nach Auslegung der Rechtsprechung der Fußgänger die eigentliche "Vorfahrt" hat, bzw. er der schwächere Verkehrsteilnehmer ist, auf den man also Rücksicht zu nehmen hat.

Fotos: Kariger
3
Diesen Mitgliedern gefällt das:
Information zu Weiterempfehlungen Einstellungen für Weiterempfehlungen
 auf anderen WebseitenSenden
1 Kommentar
10.112
Wolfgang Kill aus Gladbeck | 09.09.2016 | 10:03  
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.