„Ein Geburtshaus für Gladbeck? Ist das machbar?“

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Auf ihrer letzten Vorstandssitzung im Jahr 2016 diskutierte die Rosenhügeler SPD kurz vor Weihnachten über die Schließung der Geburtshilfestation im katholischen St. Barbara-Hospital. „Die Schließung der Geburtshilfe ausgerechnet einen Tag vor Weihnachten, wo die Geburt eines Kindes gefeiert wird, ist schon ein tiefer Schlag für die von der SPD seit Jahren sehr erfolgreich vorangetriebene Arbeit im Bereich der frühkindlichen Prävention“, so Christiane Dunkel, Rosenhügeler Ratsfrau und Mitglied des Sozialausschusses der Stadt Gladbeck.

Weiter führt sie aus: „Die Entscheidung des „Sozialkonzerns katholische Kirche“ mag aus unternehmerischer Sicht vielleicht richtig sein, aber vor dem Hintergrund der katholischen Soziallehre und auch der Satzung der KKEL muss man die Entscheidung wohl eher in Frage stellen. Leider hilft das Klagen darüber uns in Gladbeck wenig weiter. Deshalb begrüßen wir Rosenhügeler Sozialdemokraten die Entscheidung des Rates der Stadt Gladbeck, die Möglichkeit der Eröffnung eines Geburtshauses in Gladbeck eingehend überprüfen zu lassen. Die Frage ist: Was ist machbar?“

Aber eines steht für die Rosenhügeler Sozialdemokraten jetzt schon fest: Sollte es möglich sein, ein Geburtshaus in Gladbeck wirtschaftlich zu betreiben, kann die Trägerschaft hierfür auf keinen Fall mehr bei der katholischen Kirche oder einem ihrer Ableger liegen.
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2 Kommentare
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Wolfgang Kill aus Gladbeck | 27.12.2016 | 16:33  
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Jürgen Fehst aus Gladbeck | 28.12.2016 | 15:17  
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