Irritation im Gladbecker Rathaus: "Jugendcafe ist bereits in der Planung!"

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Irritiert zeigt man sich im Gladbecker Rathaus betreffs der Pläne über ein angebliches "Schülercafe". Denn die städtischen Pläne zur Einrichtung eines "Jugendcafes" in den MIKADO-Räumlichkeiten an der Friedrich-Ebert-Straße liegen schon seit Monaten vor und sind nach wie vor aktuell. (Foto: Lokalkompass Wesel)

Gladbeck. Im Rathaus für Verwirrung gesorgt hat die Berichterstattung über die Pläne für ein angebliches "Schüler-Cafe".

Berichtet wurde, dass Christian Hotze von der "Young Caritas" angegeben habe , Stadt, Evangelische und Katholische Kirche sowie der Caritasverband hätten Interesse daran, ein gemeinsames Schülercafé zu verwirklichen. Jugenddezernent und Erster Beigeordneter Rainer Weichelt stellt klar: „Es gibt dabei keinerlei Unterstützung oder Zusammenarbeit mit der Stadt, auch keine finanziellen Mittel, die wir dafür zur Verfügung stellen.“

Weichelt führt weiter aus, dass die Stadt Gladbeck bereits vor einiger Zeit ein eigenes Konzept für ein Jugendcafé entwickelt habe. Dieses Konzept sei Teil der geplanten Neuorganisation des KARO, über die in einem Bürgerentscheid am 5. Juni entschieden wird.

Nach den Plänen der Verwaltung soll bei einer Umsetzung der KARO-Neuorganisation die Jugendkunstschule vom Mikado ins KARO umziehen. Im Mikado bliebe dann Platz für ein „Internationales Jugendcafé“, das etwa zwei- bis dreimal wöchentlich öffnet.

„Diese Idee ist auf Initiative des Jugendrates entstanden. Dabei handelt es sich ausschließlich um ein Angebot der außerschulischen Bildung, die Inhalte werden von den Jugendlichen selbst festgelegt. Wir gestalten daher mit dem neuen Konzept sowohl im Karo also auch im Mikado Zukunft“, so Rainer Weichelt abschließend.
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