Der wilde Westen am Kotten Nie

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Gladbeck: Kotten Nie, Bülser Straße 157 | Bei schönem Wetter verlegte am Sonntag, den 09.08.2015 der wilde Westen für einige Stunden seine geographische Position nach Gladbeck, genauer gesagt, zum Kotten Nie. Für drei Stunden konnten sich die Kinder in die Zeit der Gold Schürfer, Rindertreiber und Pferdereiter versetzen. Viele kamen bereits als Cowboy oder Indianer verkleidet und nahmen gleich Kurs auf die gestellten Aufgaben, bei deren Lösung es Punkte zum Sammeln gab. Höhepunkt des Nachmittags war der Besuch des namenlosen Häuptlings (alias Vorstandsmitglied Josef Hudek), dem die Kinder einen echten Indianernamen geben sollten. Er wurde sogleich in Beschlag genommen und jeder wollte einmal ein Bild mit ihm haben. Es wurde mit allem, was ging, fotografiert neben Kotten Nie-Fotografen Michael Allkemper, der übrigens auch für die musikalische Unterhaltung sorgte. Dann ging es auf die große Wiese. Dort standen zwei Pferde bereit und die Warteschlange mit den kleinen Reitern wurde immer länger. Es ist auch schon ein Erlebnis, auf so einem großen Pferd zu sitzen und zu reiten. Wie es sich für richtige Indianer gehört, gab es reichlich „Feuerwasser“ im Angebot. Zugegeben, die Zutaten waren hauptsächlich Äpfel und Brause dafür behielt man aber einen klaren Kopf. Inzwischen stand auch ein Name für den Häuptling fest: „Starker Bär“. Zum Schluss war noch der Indianertanz fällig. Viele Kinder beteiligten sich daran und folgten dem Häuptling mit Freude.
Ein schöner, harmonischer Kindersonntag ging damit zu Ende. Cowboys und Indianer hatten überhaupt keine Probleme untereinander. Die Eltern konnten sich entspannt zurücklehnen und den Nachmittag genießen. So war selbst der wilde Westen am Kotten Nie gar nicht so wild.
Der Dank gilt natürlich den vielen fleißigen ehrenamtlichen Helfern, ohne deren Arbeit so eine Veranstaltung erst gar nicht stattfinden könnte. Ob Waffeln backen, Getränke ausgeben, im Backhaus z. B. Maiskolben zubereiten, Bratwurst grillen und an vielen Stellen beim Aufgabenlösen helfen. Denen gilt auf jedem Fall ein dickes Dankeschön

Fotos: Michael Allkemper © 2015
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