DRK Gladbeck; DEKRA zertifiziert DRK Kreisverband Gladbeck e.V.

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Gladbeck: DRK Zentrum |

DEKRA zertifiziert DRK Kreisverband Gladbeck e.V.

Zertifikat „Sicherheit in der Personenbeförderung“ beim Wiederholungsaudit bestätigt

Kranke und Menschen mit geistiger, seelischer oder körperlicher Behinderung werden in der Regel durch Fahrunternehmen in die Schule, die betreuende Einrichtung, die Werkstatt oder zur medizinischen Betreuung gebracht. Dabei muss Sicherheit der zu befördernde Personen im Vordergrund stehen. Aus diesem Grund wurde bereits 2008 durch eine gemeinsames Gremium bestehend aus Vertreter von DEKRA und TÜV ein bundesweit einheitliches Qualitätszertifikat „Sichere Personenbeförderung“ eingeführt, welches in
unterschiedlichen Kriterien die Prüfung von Omnibusbetrieben, Taxi- und Mietwagenunternehmen sowie Unternehmen und Einrichtungen welche sich dem der Beförderung von Kranken und Menschen mit Behinderungen verschrieben haben zu prüfen.
Auf den Prüfstand kommen dabei die Organisation, der eingesetzte Fahrzeugführer sowie die Begleitperson und letztendlich die eingesetzte Technik des Beförderungsunternehmens. Der umfangreiche Kriterienkatalog umfasst neben der Überprüfung von allgemeinen Betriebsdaten und Arbeitszeitregelungen, Schulungsnachweise bis hin zum technischen Zustand der Fahrzeuge alle sicherheitsrelevanten Faktoren.
Bei jährlicher Überprüfung beträgt die Laufzeit des Zertifikats
insgesamt drei Jahre.
Das Zertifikat zeigt, dass der DRK Kreisverband Gladbeck e.V. im Vorfeld der Einsätze alles für die Erhöhung der Sicherheit in der Krankenbeförderung und Beförderung von Menschen mit eingeschränkter Mobilität getan hat.
DEKRA überprüfte anhand eines von DEKRA und TÜV gemeinsam erarbeitenden branchenspezifischen Kriterienkataloges die drei relevanten Bereiche:
• Unternehmensorganisation,
• Angestellte Fahrer,
• Fahrzeuge.
Am Ende der Überprüfung stand fest, dass der DRK Kreisverband Gladbeck e.V. mehr als das vom Gesetzgeber vorgeschriebene getan hat, um ihren Fahrgästen ein höchstmögliches Maß an Sicherheit und Betreuung zu bieten. Mit dem erreichten Ergebnis von 95 Prozent wurde der hohe Qualitätsstandard unter Beweis gestellt. Das bundesweit einheitliche Gütesiegel von TÜV und DEKRA wird nur dann vergeben, wenn das Unternehmen mindestens je 70 Prozentpunkte in den drei genannten Kategorien erreicht hat. Das Zertifikat ist ein Jahr gültig; danach wird im Rahmen eines Wiederholungsaudit die Arbeitsweise erneut unter die Lupe genommen und bewertet. Die eingesetzten Fahrzeuge erfüllen den geforderten hohen sicherheitstechnischen Standard, wurden zu den vorgeschriebenen periodischen Untersuchungen pünktlich vorgestellt und waren dabei mängelfrei. Im Falle der speziell für die Behindertenbeförderung ausgerüsteten Fahrzeuge standen neben der DIN-gerechten Ausstattung der Fahrzeuge auch die Rückhaltesysteme für die Rollstuhlbeförderung und Sicherungseinrichtungen des Fahrgastes sowie eingesetztes Begleitpersonal im Fokus. Service- und Betreuungsaspekte bestimmten die Bewertung: Vor allem behinderte Fahrgäste benötigen eine besonders intensive Betreuung. Beispielsweise wird die Sicherung des Fahrgastes durch den Fahrer persönlich geprüft und die Anschnallpflicht umgesetzt. Das vom DRK Kreisverband Gladbeck e.V. in den Fahrzeugen verwendete Sicherungssystem gewährleistet dabei eine effektive Rollstuhlsicherung sowohl von Rollstühlen mit als auch ohne dem sogenannte Kraftknoten. Leider ist dieses Sicherungssystem dabei noch immer eine Besonderheit bei der effektiven Sicherung von Rollstühlen in Fahrzeugen. Der Kraftknoten ist eine feste Einrichtung, an dem der Rollstuhl, der herstellerseitig montiert ist oder aber nachträglich angebracht werden sollte, damit das Gurtsystem in den Boden verankert, direkt eingesteckt und festgezurrt werden kann. Ohne Kraftknoten muss der Gurt an einem Bauteil des Rollstuhls eingeklinkt bzw. umschlungen werden, was sehr viel umständlicher ist. Auch kann es dabei Konflikte bei der Kraftverteilung und der Statik des Rollstuhls geben.
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