DRK Gladbeck; DRK-Präsident setzt Hoffnungen auf Feuerpause in Syrien

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Syrien-Kontaktgruppe

DRK-Präsident setzt Hoffnungen auf Feuerpause in Syrien

Der Präsident des Deutschen Roten Kreuzes (DRK), Rudolf Seiters, begrüßt die beim jüngsten Treffen der Syrien-Kontaktgruppe vereinbarten Anstrengungen für eine Feuerpause. Zudem lobte er den ebenfalls angekündigten raschen Zugang für humanitäre Hilfslieferungen in belagerte Städte in Syrien als Schritt in die richtige Richtung. „Es sind positive Zeichen, die vom Außenministertreffen der Syrien-Kontaktgruppe in München ausgehen. Ich sehe die Ergebnisse der Gespräche als Zeichen der Hoffnung für die Menschen in Syrien, denen nun Taten folgen müssen“, sagte Seiters. Das Rote Kreuz und der Rote Halbmond stünden bereit, humanitäre Hilfe für die Menschen in belagerten Städten zu leisten, fügte er hinzu.

Zugleich warnte der DRK-Präsident vor einer weiteren Verschärfung der humanitären Lage in Syrien, falls die Bemühungen um eine Waffenruhe und humanitären Zugang zur Bevölkerung scheiterten. Zudem seien weitere Flüchtlingsbewegungen aus Syrien in die Nachbarländer und nach Europa zu erwarten. Schon jetzt sei die Lage in den belagerten Städten vielfach katastrophal. In der Stadt Aleppo hätten die jüngsten Kampfhandlungen zu einer dramatischen Verschlechterung der humanitären Lage geführt und allein in den vergangenen Tagen rund 50.000 Menschen aus ihren Häusern vertrieben. „Wasserleitungen sind infolge der Kampfhandlungen beschädigt, Versorgungswege sind zum Teil abgeschnitten es kommt zu Engpässen bei frischem Trinkwasser und Brennmaterial. Viele Menschen sind der kalten Witterung schutzlos ausgesetzt. Damit steigt auch das Risiko für Erkrankungen deutlich an“, sagte Seiters.

Unterdessen war es dem Syrisch Arabischen Roten Halbmond, der Schwesterorganisation des DRK, in den letzten Tagen gelungen, Nahrungsmittel und Trinkwassertanks zur Versorgung von 10.000 Menschen in den Norden von Aleppo zu schaffen. Helfer des Roten Halbmondes versorgen die Menschen mit warmen Mahlzeiten aus Suppenküchen. Weitere Hilfslieferungen mit Medikamenten befinden sich auf dem Weg nach Aleppo. Das DRK unterstützt die syrische Schwesterorganisation unter anderem mit Fahrzeugen sowie mit der Lieferung von Nahrungsmittelpaketen, medizinischer Zusatznahrung für Kleinkinder, Hygienepaketen sowie Medikamenten.
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