DRK Gladbeck; Fortbildung von Anleitern im Bundesfreiwilligendienst erfolgreich durchgeführt

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Fortbildung von Anleitern im Bundesfreiwilligendienst erfolgreich durchgeführt

Im Bundesfreiwilligendienst erhalten junge und ältere Menschen die Möglichkeit, sich im sozialen Bereich zu orientieren und zu engagieren. Jüngere nutzen dies eher für die berufliche Orientierung, Ältere möchten sich gegebenenfalls längerfristig über den Bundesfreiwilligendienst hinaus freiwillig engagieren. Für die Einsatzstellen, die verstärkt auf der Suche nach Freiwilligen, aber auch nach Fachkräften und ehrenamtlichen Mitarbeitern sind, ergibt sich die Chance, sich im Bundesfreiwilligendienst als attraktive Einsatzstelle mit guten Rahmenbedingungen zu präsentieren. Wie erfolgreich der Bundesfreiwilligendienst für die Freiwilligen ist, hängt zu großen Teilen von einer guten Anleitung und Begleitung während des Einsatzes ab. Neben der Einhaltung rechtlicher Rahmenbedingungen kann einiges getan werden, um eine qualitativ hochwertige Anleitung anzubieten.

Fortbildung

Unsere Fortbildung thematisiert die Erwartungen der Freiwilligen an den Anleitungsprozess, die Rolle und Aufgaben der AnleiterInnen sowie Einsatzmöglichkeiten und Arten von Anleitungsgesprächen. Es wurden Methoden vermittelt und Impulse gegeben, damit eine wertschätzende Anleitung vor Ort gelingen kann.
Theoretische Inputs ergänzen die praktischen Übungen und den kollegialen Erfahrungsaustausch:
1. Rechtliche Hintergründe der Anleitung im BFDG
2. Perspektivwechsel – Was erwarten die Freiwilligen von einer guten Anleitung?
3. Rollenzuwachs – Jetzt noch BFD-AnleiterIn? Wie soll das denn klappen?
4. Aufgabenvielfalt – Was sind meine Aufgaben?
5. Redebedarf – Wie nutze ich verschiedene Gesprächsformen für eine erfolgreiche Anleitung?
6. Werkzeugkasten – Was brauche ich noch, damit ich meine Aufgabe gut erledigen kann und alle (auch ich) damit zufrieden sind?

Ziel der Fortbildung:

Die Teilnehmenden setzten sich mit Voraussetzungen und Hindernissen einer für alle Seiten erfolgreichen und bereichernden Anleitung in ihren Einsatzstellen auseinander. Sie definieren für sich und ihren Bereich, wie eine gute Anleitung aussehen kann und was dafür notwendig ist.
Die Teilnehmenden sind sich ihrer Rolle als AnleiterInnen bewusst und erkennen die unterschiedlichen Ansprüche, die im Rahmen dieser Aufgabe an sie gestellt werden. Sie nehmen durch Perspektivwechsel die Sichtweisen und Ansprüche der Freiwilligen wahr und können diese Erkenntnisse in ihre Aufgabe mit einfließen lassen.
Die Teilnehmenden erhalten eine größere Sicherheit im Umgang mit schwierigen Anleitungssituationen.
Die Erkenntnisse aus theoretischen Inputs und praktischem Austausch können in die konkrete Vorbereitung und Durchführung der Anleitung vor Ort mit einbezogen werden, was zur Verbesserung der Qualität der Anleitung beiträgt.
Aus der Reflexion ergeben sich inhaltliche Ansatzpunkte für weitere Fortbildungsangebote, die der Gruppe der BFD-AnleiterInnen gemacht werden können.
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