Ein Zeichen setzen - Stadt Goch und Gemeinde Weeze engagieren sich gegen Gewalt an Frauen

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Die Gleichstellungsbeauftragten Friederike Küsters und Nicola Roth unterstützen die Aktion „ Du bist nicht allein“.

Gewalt an Frauen ist ein hochaktuelles und brisantes Thema. Jede dritte Frau in Deutschland und in Europa ist von Gewalt betroffen, doch es bedarf häufig sehr großer Überwindung, sich an eine Unterstützungseinrichtung zu wenden.

GOCH/WEEZE. Seit 2013 gibt es das Hilfetelefon "Gewalt gegen Frauen" unter der Rufnummer 08000/116 016. Hier erhalten betroffene Frauen eine kostenlose, anonyme Beratung und Hilfe zu allen Formen von Gewalt: Häusliche Gewalt, Menschenhandel oder Zwangsheirat. Die Beratung erfolgt in 15 Sprachen. Im Zeichen „Du bist nicht allein“- Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen, haben sich bundesweit Städte, Gemeinden und Kommunen engagiert, dieses Angebot bekannt zu machen.
„In vielen Großstädten hat die Durchführung diese öffentlichen „Aufkleber-Aktion“ großen Anklang gefunden und was dort funktioniert und äußerst wichtig ist, ist bei uns in Goch und Weeze genauso angebracht.“, so die beiden Gleichstellungsbeauftragten.
Die Stadt Goch hat sich bereits sehr für dieses Thema mit dem entsprechenden Kinospot im Goli-Kino in Goch im letzten Jahr engagiert.
Es ist notwendig, dass die Frauen weiterhin auf den verschiedensten Wegen das Angebot des Hilfetelefons wahrnehmen können. Die Gleichstellungsbeauftragte der Stadt Goch, Friederike Küsters und die Gleichstellungsbeauftragte der Gemeinde Weeze, Nicola Roth, baten Unternehmen, Einrichtungen und Institutionen in ihrer Stadt und in ihrer Gemeinde, die Aktion „Hilfetelefon Gewalt gegen Frauen“ zu unterstützen und die entsprechenden Aufkleber an der Innentüre der Damentoilette zu befestigen. Warum dort? Dies ist der Ort, wo Frauen in einem geschützten Umfeld bei Bedarf die Hilfenummer notieren können. Die Resonanz ist sehr positiv und die Mitwirkungsbereitschaft sehr groß. Zahlreiche Ansprechpartner zeigten sich sehr engagiert und brachten diesen Aufkleber umgehend auf der Damentoilette an. Ob in der Gastronomie, Bäckerei, im Einzelhandel, bei Friseuren, bei den Banken, in öffentlichen Einrichtungen wie dem Schwimmbad, Sportplatz, weiterführenden Schulen, Verwaltungen, Stadtwerken, Kommunalbetrieben, Jugendzentren, der Stadtbücherei, Polizei, Ärzte oder dem Flughafen, hier fand die Aktion Hilfetelefon große Unterstützung. In beteiligen sich derzeit 67 Einrichtungen, Institutionen und Betriebe, in Weeze sind es derzeit 30.
Die beiden Gleichstellungsbeauftragten sind begeistert und loben alle Beteiligten. „Wir sind froh, dass diese Aktion so große Unterstützung erfährt. Eine Aktion mit großer Wirkung, landes- und bundesweit. Eine Aktion, die auch die Gesellschaft sensibilisiert, achtsam zu sein. Nur, wenn man zusammen arbeitet und offen für die unterschiedlichsten Hilfeangebote ist, kann den betroffenen Menschen geholfen und ihnen so dauerhaft eine Chance aus der Gewaltsituation gegeben werden.“ Die teilnehmenden Betriebe und Einrichtungen in Goch und Weeze finden sich auf der jeweiligen Internetseite unter www.goch.de oder www.weeze.de. Wer an der Aktion teilnehmen möchten, kann sich bei Friederike Küsters in Goch unter: Telefon: 02823/320199 oder per Mail: gleichstellungsbeauftragte@goch.de oder bei Nicola Roth in Weeze unter Telefon: 02837/910101 oder per Mail: gleichstellung@weeze.de melden. Anlaufstellen
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Elisabeth Knechten aus Goch | 07.07.2017 | 18:11  
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