Neue ´Paradiesische Zustände` für die Tier- und Pflanzenwelt in Goch

Wer keinen Zooschein hat, darf nicht
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In der Sa-tierischen Großgemeinschaft der Umwelt- und Naturförderer der nicht verfügbaren Haus- und Grundbesitzernichtkümmerer hat Goch sich mit zwei seit vielen Jahren erfolgreich wachsenden Naturschutzprojekten einen Fensterplatz in der Naturgeschichte erobert!

In Goch sind im Laufe der vergangenen ca. 50 Jahre neben mehreren großflächigen Kleinprojekten zwei kleinflächige Großprojekte aus dem grauen städtebaulichen Alltag der ehemals einfältigen in die nun aber buntforsche Vielsamkeit der Naturgewalten zurückgekehrt, wobei sich eine bunte Vielfalt an fast ausgestorbenen, aber wieder rückgekoppelten Kretinen zrückgewuselt hat.

Auf dem kleineren der kleinen Großprojekte hat sich der unsichtbare laibhaftige Haldenschlüpfer rosig ausgebreitet und treibt dort speziell beim seltenen Venusdurchgang sein unflätiges Wesen.
Er zeigt jedem Vorbeischlenderer sein schlüpfriges Hinterteil und lacht sich einen weiteren Ast.
Und darüber freut sich natürlich auch der nichtsnutzige Dreckspatz!

Auf dem größeren der kleinen Großprojekte findet mittlerweile der hochhackige Bienenstich reichlich Nektarinen und feuert ständig den dort ebenfalls operierenden lustmolchigen Paparazenspucker mit kernigen Zutaten an.

Hoch oben auf dem sehr nistspaltigen Marodenschornstein hat sich ein sehr seltener posttraumatischer Stempelfeger eingenistet und beobachtet von dort die rechts- oder linksschlumpfenden Bodenwüstlinge und die immerdeutenden Hinundherfähnlein.

Seinen ganz besonderen Namen verdankt der Stempelfeger der ornithologischen Abart der Gut-stempler!

Zu den Strassenseiten hingezogen fühlt sich der braunstichige Roulladenverstopfer, den man besonders am Tag, aber auch mittwochs gut beobachten kann.

Wenn man ganz genau im hinteren Teil des Terrariums hinschaut, hat man sogar Gelegenheit, kurz vor Silvester einen naßforschen Dachbodenschwimmer zu beobachten. Zu dieser Zeit entwickelt er besondere Aktivitäten aufgrund vermehrter Angstschweißdrüsentätigkeit oder aber auch wegen Hodenjuckens.

Ungenießbar ist er allerdings für seinen ärgsten Feind, den schuppschwänzigen Dachschindelsammler, der ihm sehr gern wegen seiner Scharfumrissigkeit nachstellt.

Sehr gut kann man aber auch die florale Rarität des baumartigen Spaltpilzes studieren, der selbst beim zarten Berühren seiner unsichtbaren, aus allen Spalten und Löchern hervorquellenden Sporen durch seine sich in Augenwurzelhöhe befindenden Betrachter nicht samenhaft aufquillt oder kapselschießend verrückt spielt.

All diese seltenen Naturschaurigkeiten sollen selbstverständlich in aller Pracht und Schönheit erhalten bleiben.

Und dafür kämpfen grenzzeitig angeheuerte rechtsdrehende Linksverdreher mit allen auf dem Naturgelände wiederzufindenden Mitteln: Rostfahrräder, Papiertaschentücher, Pappkartons, Eistüten, Plastikbesteck und anderen Messiutensilien.

Beide Seiten sind sich über den Ausgang noch nicht einig. Einerseits will der untätige Grossgrundcasinoist diese Naturidylle niemals zerstören, jedenfalls nicht solange, bis ein umtriebiger Ölprinz ihm einen kleinen Gier ins Ohr setzt.

Andererseits will die Gemeinde nicht als wutbürgernachahmende Stoppelwalze auftreten und den Grund und Boden trockenlegen, indem sie dem Besitzer die Zugriffsrechte entzieht. Denn da treten sofort die gemeindenützigen Wadenbeißer unter den rechtsdrehenden Linksverderbern auf den Plan und verweisen auf die immens hohen Renaturierungssanierungskosten, die dem Stadtgeier buchstäblich das Genick brechen würden. So pfeifen es jedenfalls die Heuschreckenimmobillionäre von den Dächern!

Aber Hallodrian, der schlappschwänzige Nierswellenreiter, wäre nicht der Hallodrian, wenn er keine Losung im Dung hätte.

Und die lautet:

In allen kleinen Großprojekten der Stadt werden von den Besitzern direkt unter den maroden Freidächern Freiflächen für ein gemütliches Schnabulieren und Zähneklappern eingerichtet werden.
Diese sind bei Androhung von Verklappung im Schattenkabinett bei Semmel und Sumpf von den Besitzern immer dann aufzusuchen, wenn dem Stadtsäckeler Windstärke 8 – 11 vorgekachelt wird.

Das wird ein Spaß, Mann!

Verursacher und Autor: Lothar Dierkes

Autor:

Lothar Dierkes aus Goch

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