Street Art im Quartier: Durch atemberaubende Wandmalereien Wehringhausen kennen lernen

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Hello My Name Is Wehringhausen - Eine Reise durch die Straßenkunst (Foto: Patrick Jost)
Hagen: Wehringhausen |

22 Stationen, unzählige Bilder und ein Stadtteil ganz im Zeichen der Straßenkunst. Das bietet nun ein Kunstprojekt, welches nicht nur imposante Malereien zeigt, sondern dem Besucher auch den schönen Stadtteil Wehringhausen näher bringt. Mit einer Karte bewaffnet, welche die Standorte der Kunstwerke zeigt, können Interessiere direkt ab dem Bahnhof Wehringhausen starten. Denn steigt man dort aus ist man schon mitten im Geschehen.

Im Stadtteil Wehringhausen wird Kunst von der Sub- bis zur Hochkultur gelebt und seit 2014 auch ausgelebt. Denn damals entschlossen sich Ingema Dombrowsky und Anne Schmunz von der Initiative „L(i)ebenswertes Wehringhausen“ der Kunst im öffentlichen Raum einen würdigen Rahmen zu bieten.
Mit dem Kulturmanager Ihsan Alisan und dem Quartiersmanagement engagierten sie sich zusammen mit dem Projekt „Begegnungen“ um Straßenkunst im großen Stil öffentlich zu machen.
Viele Künstlern haben durch die Projekte „Begegnungen“, Urban Fine Art“ und dem „Farbenpool“ die Möglichkeit bekommen, ihre Arbeit nicht unentgeltlich zu leisten.
Auch von einigen Gebäudeeigentümern und engagierten Unterstützern wurde das Projekt begleitet.
Mit Hilfe einer Karte, welche die Standorte der Kunstwerke anzeigt, kann nun ein Street-Art-Rundgang gestartet werden.
Zu sehen sind dabei bemalte Häuserwände, Mauern, aber auch kleine Fensternischen oder Torbögen.
Letztere findet man direkt hinter dem S-Bahnhof auf dem Gelände des alten Schlachthofs. Von dort erstreckt sich eine Route durch den Stadtteil, vorbei an vielen tollen Werken die dem Besucher nicht nur Kunst präsentiert, sondern ihm auch den Stadtteil Wehringhausen erlebbar macht.

Wehringhausener Bänke: Mittendrin im Stadtteil

"Bei uns findet jeder einen Platz", lautet das Motto des Projektes "Wehringhausener Bänke", welches vom Verein "Wir in Wehringhausen" und "Soziale Stadt Wehringhausen" gefördert wurde. Hierbei wurden an der Langen Straße Holzbänke aufgestellt. Diese wurden von örtlichen Tischlern aus einheimischen Holz gefertigt und lokalen Künstlern bemalt. Bei dem Street-Art Rundgang ist auchmal Pause drin und dafür sind die Bänke genau richtig. Und sitzt man dort und schaut dem munterem Treiben zu ist man plötzlich nicht nur Besucher, sondern mittendrin in Wehringhausen.
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