Suchtvorbeugung in den letzten Schulwochen

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Aurelia Gülden (Pro anima), Hartmut Giese (Caritas-Suchtberater) und Jörg Stinka (Suchtselbsthilfe) boten den SchülerInnen der Abschlussklassen gute Gesprächsmöglichkeiten in der Realschule. (Foto: Privat)

Haltern am See. Bevor es für ca. 130 SchülerInnen heißt "Schule aus", konnten 6 Klassen in abwechslungsreichen Doppelstunden Authentisches über die Verhinderung von Suchterkrankungen hören und erleben.

Am 31. Mai und 7. Juni schilderte Jörg Stinka (Suchtselbsthilfe) seine Erfahrungen und beantwortete sehr persönliche Fragen der Schüler.

Aurelia Gülden stellte Ihre Arbeit bei Pro anima, dem Präventionsprojekt für Kinder von sucht- oder psychisch-kranken Eltern vor. Hartmut Giese (Caritas-Suchtberater) ergänzte auf spielerische Weise Hintergrundwissen zur Suchtvorbeugung. Dabei betont er, „ist es nicht nur wichtig, einen möglichst guten Schulabschluss zu schaffen, sondern fit zu sein, sich dem Alltag mit seinen Anforderungen zu stellen“. So vermittelt Giese in der Suchtvorbeugung Reflexion über die eigenen Fähigkeiten und ein Gespür über notwendige Kompetenzen im Alltag.

„Nein-sagen-können, die eigenen Schwächen erkennen und vertreten, Gefühle und Bedürfnisse auszuhalten und auszudrücken, sind wichtige Fähigkeiten, die wir als Erwachsene brauchen.“ Giese spickt das Gespräch vor den Klassen mit Erfahrungen aus der seiner Suchtberatungsarbeit. Im Weiteren ging es um die Abgrenzung von Genuss, Suchtmittelmissbrauch und Sucht. Durch die alltagsnahe Aufbereitung des Themas konnten die Schüler ein gutes Gespür für ihren Medien-, Alkohol- und Drogenkonsum bekommen.

Das Ziel der drei Referenten, die Schwellenangst zu senken, sich im Bedarfsfall Hilfe zu holen, wurde dadurch gefördert, dass alle Klassen sehr gut mitarbeiteten.
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