Jahreshauptversammlung HWG setzt auf gegenseitigen Kontakt

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Knapp 30 von 66 Mitgliedern der Hamminkelner Werbegemeinschaft trafen sich vergangenen Donnerstag zur Jahreshauptversammlung. Vorsitzender Hermann Borgers resümierte den Geschäftsbericht 2012. Die Mitgliederzahl blieb fast konstant. Es bestehe der Trend, dass immer mehr Vereine der HWG beitreten wollen. Finanziell stehe die HWG auf geordneten Füßen, der Überschuss sei aber durch die GEMA geschmälert. Allerdings betonte Borgers, dass „man kein Sparbuch bilden möchte“ sondern „wir wollen in Hamminkeln einiges bewegen und da das Geld reinstecken“. Der Vorstand wurde einstimmig entlastet. Neu gewählt wurden Heiko Schmied zum Kassenprüfer (neben Otto Frohnapfel) und Tim Scholz zum Schriftführer, ebenfalls je einstimmig. Sandra Schlusen (ehemalige Schriftführerin) legte ihr Amt aus beruflichen Gründen nieder.
Der Fokus der Werbegemeinschaft liegt auf Bennen on Butten am 25. August mit verkaufsoffenem Sonntag. Auf dem Molkereiplatz findet eine Modenschau statt, Hegering informiert mit einer Waldschule, es gibt einen Volkslauf vom HSV, vor Rewe eine Bühne mit Live-Musik, Kirmes und Hüpfburg. Außerdem setze man auf „Kulinarisches und Kunst“ und hat erstmals den mobilen Markt „Feines vom Lande“ gebucht, der ein breites Spektrum regionaler Produkte (Käse, Schaf-Produkte, Bier und mehr) darstellt. Vorsitzender Borgers will „das Niveau des Festes halten“ und „es soll nicht bloß verkaufsoffener Sonntag sein“ sagte er den Anwesenden. Entsprechend solle die Werbung gestaltet werden, sie solle auf Hamminkeln aufmerksam machen und der Termin solle in Veranstaltungskalendern stehen. Über Plakate in den Geschäften, Plakatierung im Straßenraum oder Banner im Ortseingangsbereich wurde diskutiert, auch deren Kosten. Laut Borgers sollte jedes Mitglied die Werbetrommeln rühren, gemeinsam sei man stark.
Am 15. September ist auf der Güterstraße ein Straßenfestival geplant.
Am 30. November findet der Weihnachtsmarkt statt
, nach bewährtem Konzept mit Holzhütten und nur am Samstag. Beginn und Ende könnte noch variieren. Den Hamminkelnern fehle ein Drogeriemarkt, Verhandlungen mit verschiedenen Märkten seien bisher erfolglos. Außerdem fehle ein Sportgeschäft, die Rahmenbedingungen erschwerten eine Ansiedlung. Wilhelm Kloppert, 2. Vorsitzender, bemängelte, dass der Rat der Stadt ein neues Einzelhandels Gutachten verneinte. Klopperts Meinung nach sei dies „völlig fahrlässig, aber wir leben in einer Demokratie“. Der Seitenblick dabei liegt auf Lidl, jedoch wäre Lidl nicht vertrieben oder verhindert worden, sondern hätte selbst gekündigt. Großer Konkurrent zum Einzelhandel sei inzwischen auch das Internet, das vom Info- zum Verkaufsmedium mutierte. Der Vorstand zeigte seine Erwartung an die Gemeinschaft auf: Kontakt der Mitglieder untereinander und das Miteinanderreden sei wichtig. Sich gegenseitig helfen und Erfahrungsaustausch müssen angeregt werden. Die Grundstimmung müsse stimmen und gemeinsam sollte man die Demografie im Einzelhandel ins Auge fassen.
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