Feuerwehr Hattingen begeistert Mädchen am Girls-Day 2016

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Brandmeister-Anwärterinnen Eva Schlenker (li.) und Katrin Gösling (re.) zeigten den Schülerinnen, wie der Holm eines Übungs-PKW durchtrennt wird, um eine eingeschlossene Person zu retten.
Hattingen: Feuerwehr | Seit über 10 Jahren bietet die Feuerwehr Hattingen Schülerinnen am jährlichen Girls-Day die Möglichkeit, sich in Theorie und Praxis über die Berufsmöglichkeiten bei der Feuerwehr zu informieren.

Das Organisationsteam um Oberbrandmeisterin Daniela Mackott und Brandinspektor Martin Pollmüller haben in monatelanger Vorbereitung für diesen Tag ein entsprechendes Programm geschaffen, damit die Schülerinnen einen effektiven Einblick erhalten. "Die Betreuung der 21 Schülerinnen bringt natürlich den gesamten Tagesablauf des Tagesdienstes ein wenig durcheinander", so Brandinspektor Martin Pollmüller im Gespräch mit dem Stadtspiegel, zeigt sich gleichzeitig erfreut über das rege Interesse der 12- bis 15jährigen Schülerinnen aus verschiedenen Schulen.

Über unterschiedliche Anmeldewege waren so am 28.04.2016, dem Girls-Day 2016, dem Berufsorientierungstag für Mädchen ab der 5. Klasse, 21 Schülerinnen Gast bei der Feuerwehr Hattingen.

Girls'Day-Berufe sind Berufe, in denen nur wenige Frauen eine Ausbildung machen oder arbeiten. In einigen von diesen Berufen sind mittlerweile schon viele Mädchen oder junge Frauen zu finden, in anderen Berufsfeldern hingegen muss sich noch etwas tun.

Frauen sind bei uns gut vertreten, ergänzt Martin Pollmüller und weist daraufhin, dass ca. 9 Prozent der insgesamt ca. 300 Feuerwehrleute in Hattingen Frauen sind. Bei den hauptamtlichen Kräften gibt es 5, bei den Freiwilligen Kräften 14 und bei der Jugendfeuerwehr gibt es 8 "Feuerwehrfrauen". Handwerkliches Geschick, technisches Verständnis und körperliche Fitness sollten die Bewerberinnen natürlich mitbringen, so der Sachgebietsleiter Einsatzsicherheit der Feuerwehr im Pressegespräch.

Lana (12) und Rabiya (13) fanden den Girls-Day bei der Feuerwehr spannend und sehr schön, vor allem aber fanden sie die Feuerwehrleute, die die Schülerinnen betreuten, "alle sehr nett". Ob sich die Berufswünsche und die Hobbies der Schülerinnen nach diesem "Schnuppertag" neu ausrichten, bleibt abzuwarten.
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