Kinderbetreuung wird teurer – aber nicht für alle

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Der Rat der Stadt bejahte in der jüngsten Ratssitzung am Donnerstagabend den Vorschlag der Verwaltung, die Beiträge für Offene Ganztagsschule und Verlässliche Vormittagsbetreuung anzuheben.

Damit sollen die ansteigenden Kosten der Offenen Ganztagsschule insbesondere durch die Tariferhöhungen im Erziehungsdienst aufgefangen werden. Vom 1. August an müssen Eltern von Kindern in Tageseinrichtungen, Tagespflege und Schulbetreuungsmaßnahmen mehr bezahlen. Einige Einkommensstufen sind von der Erhöhung nicht betroffen. Insgesamt rechnet die Verwaltung mit jährlichen Mehreinnahmen von insgesamt 65.000 Euro. Ab 1. August bis Ende des Jahres werden etwa 27.000 Euro Mehreinnahmen erwartet.

Besserverdiener zahlen mehr


Die Änderung der Berechnungstabelle führt für die niedrigen und mittleren Einkommensgruppen zu Mehrbelastungen von jeweils drei Prozent. Die Besserverdienenden werden stärker zur Kasse gebeten. So zahlen Eltern mit einem Jahreseinkommen bis 50 000 Euro für die OGS künftig 90,50 Euro statt 88 Euro monatlich, bei mehr als 100 000 Euro Einkommen wird der Höchstsatz von 180 statt 150 Euro verlangt.

Bei der Abstimmung gab es 26 Ja-Stimmen und 17 Gegenstimmen.
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