Mieter sind mit HWG sehr zufrieden

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Vorstandreferentin Nina Weiß und Vorstandsmitglied David Wilde freuen sich sehr über das gute Abschneiden der Hattinger Wohnstätten (HWG) nach der repräsentativen Befragung von rund 450 Mitgliedern durch ein unabhängiges Institut. Foto: Römer

Wie zufrieden sind die Mitglieder der Hattinger Wohnstätten (HWG) mit dem Service der HWG und der HWG allgemein? Wie wird die HWG von ihren Mitgliedern wahrgenommen? Was kann unternommen werden, um die Zufriedenheit der Mitglieder weiter zu erhöhen?

Wie viele Unternehmen mit dem viel zitierten „sozialen Gewissen“ beschäftigt sich auch die HWG, größter Anbieter von Wohnraum in Hattingen, mit solchen Image-Fragen.
Vorstandsmitglied David Wilde im Gespräch mit dem STADTSPIEGEL: „Eigentlich hätten wir dazu all unsere 5.500 Mitglieder befragen müssen. Das jedoch hätte den Rahmen gesprengt und nur mit Hilfe von Fragebögen funktioniert. Da wir aber unbedingt in persönlichen Kontakt mit unseren Mietern treten wollten, beauftragten wir mit der InWIS Forschung & Beratung GmbH ein unabhängiges Fach-Unternehmen, das sich als Spezialist gerade in unserem Tätigkeitsfeld hervorgetan hat.“
Mit 454 zufällig ausgewählten Haushalten wurden knapp zehn Prozent der HWG-Mitglieder im Juli telefonisch befragt. Die Befragung, so die Beteiligten, sei insgesamt sehr gut aufgenommen worden, was sich vor allem in einer hohen Teilnahmebereitschaft zeigte.
Die Interviews dauerten zwischen 20 und 90 Minuten und beinhalteten etwa 50 Fragen zu den Aufgabenbereichen und dem Image der HWG nach Schulnoten.
„Dabei hat sich mit einer Note von 1,9 ein sehr hoher Gesamtzufriedenheitswert für das Image der HWG ergeben“, freut sich David Wilde. Das ist auch eine Top-Bewertung im Vergleich mit solchen Studien im Ruhrgebiet und bundesweit.
So fühlen sich 90 Prozent der Mitglieder bei der HWG gut aufgehoben und würden die HWG an Freunde und Bekannte weiterempfehlen. Vor allem in der Südstadt, aber auch in Holthausen und im Rauendahl genießt die HWG einen besonders guten Ruf, zeigt die Studie, deren Ergebnisse als Zahlen, Daten und Fakten auf 150 Seiten zusammengefasst sind und bereits dem Aufsichtsrat und den Mitarbeitern vorgestellt wurden. Lediglich etwa sieben Prozent der befragten HWG-Mitglieder sprechen von einer allgemeinen Verschlechterung bei der HWG.
Besonders gelobt wird der Service und die HWG-Mitarbeiter werden als sympathisch, freundlich und zuverlässig angesehen. Darüber hinaus sei die HWG ein modernes Unternehmen, das durch seine Sanierungstätigkeiten wichtige Beiträge zum Umweltschutz leiste. Auch die Unterstützung von Vereinen und sozialen Einrichtungen sowie das Engagement für Senioren und Familien erfährt eine hohe Anerkennung.
Zu den negativen Punkten, die Erwähnung in der Studie fanden, zählt auch das Schaffen von mehr Transparenz. David Wilde: „Wir müssen einfach manche unserer Entscheidungen für unsere Mitglieder noch nachvollziehbarer machen. Trotz der guten Beurteilung wollen wir auch diejenigen erreichen, die bei uns durchs Service-Raster fallen. Daher werden wir künftig noch mehr Mitarbeiter-Coachings und Stress-Management-Seminare anbieten als bisher, um auch die letzten unzufriedenen Mitglieder noch freundlich zu erreichen. Wir wollen uns nämlich nicht auf unseren Lorbeeren ausruhen.“
Ein weiterer Schritt in diese Richtung ist ein neues kostenloses Angebot der HWG: Wohnberatung. „Das Thema Wohnen im Alter wird immer wichtiger. Das ermittelte Durchschnittsalter unserer Mieter beträgt 57,8 Jahre, 40,9 Prozent der Wohnungsnutzer sind Singles oder Paare von 65 Jahren und älter“, beschreibt Nina Weiß, HWG-Vorstandsreferentin.
In diesen Tagen wird daher ein Faltblatt an alle Mitglieder verschickt, welches die Wohnberatung näher vorstellt. Schon mit kleinen Dingen wie einer Verlängerung für Fenstergriffe oder Haltegriffe im Bad, so Nina Weiß, könne die Wohnung für ältere Menschen oder Menschen mit körperlichen Einschränkungen in Zukunft genauso problemlos nutzbar sein wie früher.
Bei der HWG ist für alle Fragen rund um die Wohnraumanpassung oder bei der Suche nach einer barrierefreien Wohnung Guido Eisenberg unter Tel.: 5009-254 zuständig. Ihm können die Probleme telefonisch geschildert werden, die er sich anschließend auch „vor Ort“ ansehen wird.
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