Interkulturelle Begegnungen am Stand des ASB Ruhrs auf dem Altstadtfest Hattingen

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Der ASB Ruhr präsentiert sich in der Hattinger Altstadt.
Hattingen: ASB Ruhr |

Zum Arbeiter-Samariter-Bund Regionalverband Ruhr e. V. gehören nicht nur Essen, Bottrop und Mülheim. Auch in Hattingen, einer der größten Städte im Ennepe-Ruhr-Kreis, ist der ASB Ruhr aktiv. Auf dem beliebten Altstadtfest, das in diesem Jahr vom 27. bis zum 29. Mai veranstaltet wurde, präsentierte sich der ASB Ruhr.



Im Jahr 2016, das beim Arbeiter-Samariter-Bund unter dem Motto "Jahr der Integration" eingeläutet wurde, wird Integrationsarbeit großgeschrieben. Seit Herbst 2015 und noch bis in den frühen Sommer hinein ist der ASB Ruhr mit seiner Flüchtlingshilfe in der Stadt Hattingen aktiv. Hier wird vor allem ein Schwerpunkt auf die ambulante Flüchtlingshilfe gesetzt, die eine individuelle Nachbetreuung möglich macht.

Informationen und Gebäck


Von 11.00 Uhr bis 15.30 Uhr war das ASB Ruhr-Team Samstag und Sonntag vor Ort. Mitgebracht hatten sie einen Stehtisch sowie jede Menge Informationsmaterialien rund um die Angebote des Regionalverbandes Ruhr. Einige der ehemaligen Bewohner der vom ASB Ruhr betriebenen Flüchtlingsunterkünfte, stellten sich den Hattinger Bürgern ab 12 Uhr mit selbst zubereiteten Gebäckspezialitäten vor. Bei den süßen Leckereien handelte es sich vor allem um landestypische Backwaren, die von den Kulturkreisen der ehemaligen Bewohner geprägt waren.

"Eine schöne Atmosphäre"


Am Stand des ASB Ruhrs spielte die Begegnung verschiedener Kulturen die Hauptrolle. "Die Idee mit dem kostenlosen Gebäck ist sehr gut angekommen, wir haben durchweg positive Rückmeldungen von den Hattingern bekommen", erzählt Judith Krugmann, die derzeit die ASB-Flüchtlingsunterkunft am Hattinger Rüggenweg leitet und auch in der mobilen Flüchtlingshilfe tätig ist. "Über das Essen kamen die Bürger in direkten Kontakt mit den Flüchtlingen, die mit dieser Geste zeigen wollten, dass sie sich integrieren möchten. Je nach Deutschkenntnissen kamen sogar einige von ihnen mit Bürgern ins Gespräch. Die Atmosphäre war locker und einfach schön."

Autorin: Maria Madaffari
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