Interviewreihe mit Ehemaligen der Henrichshütte

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Hattingen: Industriemuseum Henrichshütte | In einer breit angelegten Interviewreihe werden ehemalige Mitarbeiter der Henrichshütte als Zeitzeugen über das Arbeitsleben, über die Art der Tätigkeit sowie über die Verknüpfung von Arbeit und Privatleben befragt. Sie schildern die Entwicklung der Henrichshütte nach dem Krieg, sprechen über den technischen Stand der Hütte bei der Stilllegung 1987 und über die Integration der ausländischen Mitarbeiter auf der Hütte. Sie berichteten von Gefahren, von gemeinsamen Erlebnissen mit Arbeitskollegen und ihren Familien und vor allem vom Kampf um die Hütte 1987.

Bedingt durch die Altersentwicklung besteht jetzt die letzte Chance Zeitzeugen zu hören und etwas über die Techniken und Fähigkeiten der Henrichshütte zu erfahren. Begleitet wird das Projekt von der Solinger Fotografin Astrid Heups, die lebensgroße Fotografien der ehemaligen Hüttenwerker anfertigt und für die geplante Ausstellung in 2017 bereitstellt. Aus den lebensgroßen Fotografien und den Interviews soll eine Ausstellung auf dem Museumsgelände der Henrichshütte entstehen. Zu den Fotografien werden Textauszüge der Interviewpartner hinzugefügt und an entsprechenden Hörstationen sollen Ausschnitte abgehört werden können.

Die Ausstellung wendet sich an die Bürger der Region, an die Kinder und Enkelkinder der ehemaligen Hüttenwerker sowie an künftige Historiker die sich für den Arbeitsalltag im Großraum Hattingen interessieren.

Durch das Interview führen Udo Böhm und Helmut Helling. Udo Böhm hat 10 Jahre in der Instandhaltung auf der Henrichshütte gearbeitet und anschließend 20 Jahre in einem vergleichbaren Grobblechwalzwerk in Duisburg Hüttenheim. Er ist also bestens mit dem Arbeitsleben in einem integrierten Hüttenwerk, wie es die Henrichshütte war, vertraut.

Der Förderverein wurde im Sommer diesen Jahres für dieses Projekt mit einem Engagement Preis der AVU Gevelsberg im Rahmen der EN Krone Kultur bedacht.

Der nächste Interviewtermin ist Donnerstag und Freitag den 28. und 29. April 2016. Interessierte wenden sich bitte an Udo Böhm Tel.: 0152 335 77901
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