Ohne Auto ganz enspannt zur Arbeit

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Von der Aktion überzeugt (v.l.):Wilfried Menke, Thomas Semmelmann (Vorsitzender ADFC NRW), Dr. Bernhard Henning (Marienhospital), Michael Schaarschmidt, Michael Faust und Eckhard Bittner (Team Stadtwerke) sowie Claudia Koch (AOK Nordwest Regionaldirektorin Bochum, Dortmund, Herne). Foto: Detlef Erler
Das Auto stehen lassen, sich auf den Drahtesel schwingen und so zur Arbeit fahren. Mehr als 200 Arbeitnehmer aus 70 Unternehmen in Herne haben sich im Sommer von dieser Idee überzeugen lassen und erfolgreich bei der Aktion „Mit dem Rad zur Arbeit“ teilgenommen.
Diese gemeinschaftliche Initiative von AOK und dem Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC) findet in Herne nun schon seit sechs Jahren statt. „Es nehmen von Jahr zu Jahr mehr Leute teil“, freut sich AOK Herne Niederlassungsleiter Wilfried Menke im Rahmen der Abschlussveranstaltung im Marienhospital. „Aber die Zahl ist natürlich immer steigerungsfähig“, fügt er optimistisch an.
Ziel der Aktion ist es, in den Sommermonaten an mindestens 20 Tagen mit dem Fahrrad die Strecke zum Arbeitsplatz zu bewältigen. Insgesamt erradelten die Herner Teilnehmer so 69.184 Kilometer. Das kommt der Gesundheit wie auch der Umwelt zugute. Schließlich pusten so schon einmal 200 Autos weniger CO² in die Luft. Bundesweit waren 174.000 Radfahrer dabei, die 24,9 Millionen Kilometer bewältigt und so nach Schätzungen der Veranstalter 4,9 Millionen Kilogramm CO² eingespart haben.
Zudem kann die neu erwachte Radeltätigkeit zur Leidenschaft werden. „Viele finden Geschmack daran, weil sie viele schöne Ecken entdecken, an denen man mit dem Auto nur schnell vorbeifährt“, so Menke. So viel Engagement soll natürlich belohnt werden. Für die meisten zurückgelegten Kilometer bekamen bei den Herren Jens Palesch (2379 Kilometer) und bei den Frauen Heike Borkowski (957 Kilometer) jeweils einen Pokal. Als fahrradaktiver Betrieb konnten sich die Teilnehmer des Marienhospitals über die Auszeichnung freuen.
Die größte Tagesstrecke bewältigte Karin Echter. Von Waltrop aus musste sie jeden Tag insgesamt 46 Kilometer hinter sich bringen. „Ich bin am Kanal entlanggefahren. Da ist man schon relaxt, wenn man zur Arbeit kommt!“, lässt Karin Echter wissen.
Dazu wurden zahlreiche Preise von Fahrradhelmen über Rucksäcke bis zu Trainingsgutscheinen verlost. So motiviert, schwingen sich im nächsten Jahr bestimmt wieder viele in den Sattel.
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