Grundschüler und kleine Tiere geben dem Herner Bach nur noch ein „gut minus“

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Herne: Otto-Hahn-Gymnasium |

Bereits zum siebten Mal in Folge versammelten sich jüngst Schülerinnen und Schüler vom Otto-Hahn-Gymnasium zum alljährlichen „Bachprojekt“. Dabei brachten die zwei Dutzend Gymnasiasten rund 80 Grundschülerinnen und –schülern der nahegelegenen Schillerschule die Natur und Facetten des Ostbachs näher.

Stets unter der fachkundigen Leitung der OHG-Biologielehrerin, Frau Annemarie Krone, unterrichteten sie die Zweitklässler in verschiedenen Aspekten der Bach-Flora und –Fauna. Dabei untersuchten die Kinder unter anderem Libellen, Amphibien und Fische, aber auch die Chemie des Ostbachs oder entnahmen verschiedene Bodenanalysen aus bis zu einem Meter Tiefe. Selbst die Dynamik des Baches sowie die Blüten seiner Uferpflanzen machten vor der Wissbegier der jungen Nachwuchsforscher keinen Halt. Über die kleinen Tiere im Bach ermittelten sie mittels des Saprobienindexes die Wasser-Qualität. Dabei kamen sie zur traurigen Erkenntnis, dass es in diesem Jahr nur noch zu einem „gut minus“ reichen würde. „In den Jahren davor war es deutlich besser“, zeigte sich auch Frau Krone besorgt.
Als nach zweieinhalb Stunden für die jungen Nachwuchsforscher die intensive Arbeit am Bach erledigt war, blickte das OHG-Team in zahlreiche strahlende Gesichter. Der Lohn eines arbeitsreichen Tages, der Frau Krone und viele ihrer Schüler mit Sicherheit anspornen wird auch im achten Jahr in Folge wieder zum „Bachprojekt“ anzutreten.
(You)
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