Wie aus Abfall Erde wird - Agentin Schlaumeise unterwegs

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Kennen Sie die Agentin Schlaumeise? Nein? – Das wird sich ändern. Gelegentlich werden Sie das putzige Tierchen im Wochenblatt finden. Es lädt sich gerne mal ein, wenn Kinder in unserer Stadt unterwegs sind, um ihr Wissen zu erweitern. Diesmal zwitscherte es vorbei, als Umweltberaterin Silke Gerstler von Entsorgung Herne Wissenswertes über Kompost vermittelte. Fotos: Thiele

Im Familienzentrum Löwenzahn an der Grabenstraße 1 war die „Agentin Schlaumeise“ des Wochenblattes zu Gast, um Silke Gerstler, Umweltberaterin von Verbraucherzentrale und Entsorgung Herne, über die Schulter zu schauen, die dort den zukünftigen Vorschulkindern viel Wissenswertes über Kompos-tierung und Abfalltrennung vermittelte.

In der folgenden Stunde befassten sich die Kinder intensiv mit dem Thema Kompos-tierung und Abfalltrennung. Durch die eigenen beiden Komposter im Gartenbereich des Familienzentrums kannten sich die Kinder schon sehr gut aus und wussten, dass aus Obst-, und Gemüseresten, Blättern, Eierschalen und Rasen wieder Erde wird. Die brauchen wir, um Bäume und Sträucher zu pflanzen, auf denen dann wieder „Vitamine“, wie ein Kind so schön sagte, wachsen – und natürlich um atmen zu können.
Silke Gerstler brachte zunächst viel Müll mit und sortierte ihn mit den Kindern in die richtigen Mülltonnen ein: Papier und Pappe wanderten in die blaue Papiertonne, ein verschnupftes Taschentuch gehört in den Restmüll und das Trinkpäckchen und der Joghurtbecher wanderten in den gelben Sack. Übrig blieben jede Menge organische Abfälle. Diese wurden jedoch erst einmal nicht auf den Kompost geworfen.
Denn die Kinder des Familienzentrums Löwenzahn wollten genau wissen, was eigentlich in einem Komposter passiert. Deshalb halfen alle mit, einen „Komposter im Glas“ herzustellen.
Man nehme ein großes Marmeladenglas und schichte zerkleinerte organische Abfälle hinein. Zwischendurch etwas fertigen Kompost, damit auch Mikroorganismen vorhanden sind, die benötigt werden, um die organischen Abfälle zu zersetzen. Anschließend wird noch ein Nylonstrumpf statt eines Deckels auf dem Glas befestigt. So kommen keine Obstfliegen ins Glas und die Feuchtigkeit kann sich gut regulieren.
In einem Zeitraum von rund drei Monaten kann nun genau beobachtet werden was im Inneren passiert – „Ganz schön schlau oder?“ Und das fand nicht nur die Agentin Schlaumeise.
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2 Kommentare
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Bernfried Obst aus Herne | 24.07.2015 | 21:42  
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Bernfried Obst aus Herne | 26.07.2015 | 14:16  
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