Mitmachtag im Gysenberg

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Gemeinsam für einen unterhaltsamen Tag mit vielen neuen Bekanntschaften (v. li.): Britta Lauenstein, Eric Lobach, Kerstin Romberg-Giese(Stadtjugendring), Friedhelm Libuschewski und Gunnar Osterhoff (Stadtjugendring). Foto: Thiele
Herne: Gysenbergpark |

„Komm, mach mit!“ Mit dieser freundlichen Aufforderung will der Stadtjugendring Herner Familien zum Mitmachtag in den Gysenberg locken. Auch Flüchtlinge sind dabei ausdrücklich willkommen.

Spiele, Flohmarkt , Bühnenprogramm und mehr: Der Mitmachtag des Stadtjugendrings (SJR) Herne ist seit Jahren ein fester Bestandteil des Veranstaltungskalenders. „Es ist ein starkes Stück Herne“, findet Friedhelm Libuschewski, Vorsitzender des SJR.

Dabei sollen wirklich alle ihren Spaß haben haben. „Der Mitmachtag soll Familien einen schönen Tag bereiten, an dem nicht auf das Portemonnaie geschaut werden muss. Denn nicht jeder kann sich heute noch einen teuren Familienausflug leisten“, erklärt Libuschewski.

Daher ist das Gros der Veranstaltung kostenfrei. Nur für die Verpflegung wird ein kleiner Obolus fällig.

Insgesamt 16 Jugendverbände, Initiativen zund Einrichtungen sind dabei und präsentieren ab 14 Uhr ein breites Mitmachangebot. Vom „Basteln bis der Arzt kommt“, über eine Riesenrutsche, ein Märchenzelt bis hin zu Ritterspielen, einer Rollstuhlrallye und Schminkstationen kann sich jeder aussuchen, was ihm am meisten Spaß macht.

Über 200 ehrenamtliche Mitarbeiter stehen am Mitmachtag parat. „Ohne sie wäre es gar nicht möglich“, lobt Libuschewski.

Dabei gibt es eine Mitmachkarte. Wer genug Stempel gesammelt hat, darf am Ballonwettbewerb teilnehmen. „Im letzten Jahr flog der weiteste bis nach Lettland“, lässt Britta Lauenstein vom CVJM wissen.

Zudem gibt es ein Bühnenprogramm mit Musik, Tanz und Theater. Moderator ist Sven Pörsch. Bei einem Kinderflohmarkt kann man Schnäppchen machen. Erwachsene und professionelle Händler sind dabei nicht erwünscht.

Ein weiteres Anliegen sei es für Begegnung und Toleranz zu werben. Daher sollen auch die Flüchtlinge, die in Herne untergebracht sind, mitfeiern. Daher pendeln Shuttlebusse zwischen den Unterbringungen und dem Gysenbergpark. Etwa 1000 Plätze stehen zur Verfügung.

„Wir wissen natürlich nicht, wie dieses Angebot angenommen wird“, gibt Eric Lobach vom Herner Willkommensbündnis zu. Ziel sei aber, die Flüchlinge willkommen zu heißen und „zu einem Teil unserer Stadt zu machen“.

Daher findet im Rahmen des Mitmachtages ein Willkommens- und Begegnungsfest mit interkulturellem Picknick statt. Hier sollen Neuankömmlinge und Bürger in Kontakt treten.
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