Mehr als 2,3 Promille und 30.000 Euro Sachschaden

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Der Alkoholgeruch des Fahrers fiel sofort auf. (Foto: Polizei Mettmann / Symbolfoto)

Am vergangenen Samstag, 18. Februar, kam es an der Hülsenstraße in Hilden gegen 1:30 Uhr zu einem schweren Verkehrsunfall unter Alkoholeinfluss mit 30.000 Euro Sachschaden.

Die Polizei teilt weiter mit: "Der Fahrer eines Opel Astra verlor unmittelbar vor der Einmündung Niedenstraße die Kontrolle über seinen Pkw. Er kam nach rechts von der Straße ab und rammte im weiteren Verlauf zwei Verkehrszeichen, einen Stromkasten, zwei weitere Verkehrszeichen sowie einen Metallzaun.

Zaun-Teile flogen durch die Luft

Die umherfliegenden Metallteile des Zaunes trafen drei nicht zugelassene Fahrzeuge, die auf dem Gelände eines angrenzenden Autohauses standen und beschädigten sie schwer. Durch die Wucht des Aufpralls wurde der Opel zurück auf die Fahrbahn geschleudert und kam dort schließlich zum Stehen.

Zeugen beobachteten flüchtende Männer

Aufmerksame Zeugen, die durch die Unfallgeräusche geweckt worden waren, beobachteten zwei junge Männer, die anschließend das Wrack des Opels verließen und zu Fuß von der Unfallörtlichkeit flüchteten. Im Rahmen einer sofort eingeleiteten Fahndung konnten die Beamten die beiden Flüchtigen, einen 31-jährigen sowie einen 15-jährigen Mann an der Otto-Hahn-Straße stellen und festnehmen.

Fahrer hatte mehr als 2,3 Promille

In einer ersten Vernehmung gab der 31-jährige zu, den Opel zum Unfallzeitpunkt gefahren zu haben. Da der Mann erheblich nach Alkohol roch, führten die Beamten einen Alkoholtest bei ihm durch. Das Ergebnis: Über 2,3 Promille.

In der Wache Hilden folgte die Blutprobenentnahme sowie die Einleitung eines Strafverfahrens. Den Führerschein des Mannes konnten die Polizisten nicht sicherstellen, er besitzt keinen mehr. Der 15-jährige Beifahrer wurde ebenfalls zur Polizeiwache Hilden gebracht und dort einem Erziehungsberechtigten übergeben. Sowohl er als auch der 31-jährige blieben unverletzt. Die Höhe des Gesamtschadens beläuft sich nach ersten Schätzungen der Polizei auf mindestens 30.000,- Euro."
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