25 Jahre Frauenhaus in Iserlohn - Jubiläumsfeier mit zahlreichen Unterstützern

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Frauenhausleiterin Anna Müller bedankte sich in ihrer Rede unteranderem bei den vielen Helfern die das Frauenhaus unterstützen.

25 Jahre Iserlohner Frauenhaus - wenn das kein Grund zum feiern ist. Das dachten sich auch die Verantwortlichen und würdigten das Ereignis mit einer Jubiläumsfeier am vergangenen Freitag im Gebäude der SASE in Dröschede.

Zahlreiche Unterstützer und heimische Politiker kamen um zu gratulieren, unter ihnen Michael Scheffler, als Mitglied des Landtags und Vorsitzender des AWO-Bezirksverbandes Westliches Westfalen, Dagmar freitag als Mitglied des Bundestages und Dr. Peter Paul Ahrens, Bürgermeister der Stadt Iserlohn.

Die Geschichte der Frauenhäuser in Deutschland begann vor 40 Jahren mit einer Einrichtung in Berlin. Es folgte die erste Einrichtung in NRW, errichtet in Köln. Vor 25 Jahren kam es dann zu dem Entschluss auch in Iserlohn ein Frauenhaus zu eröffnen.
Die Einrichtung kann heute bis zu zwölf Mütter mit ihren Kindern unterbringen und bietet damit einen Zufluchtsort für Frauen, die mit ihren Kindern unter häuslicher Gewalt leiden. 2002 wurde das Gewaltschutzgesetz eingeführt, dass häusliche Gewalt auch juristisch strafbar macht. „Dennoch sind seitdem die Zahlen der Hilfsbedürftigen nach oben gestiegen“, sagt Leiterin Anna Müller.

Jährlich nutzen rund 15.000 bis 17.000 Frauen dieses Angebot. Laut dem letzten Stand von 2012 gibt es in Deutschland insgesamt 353 Frauenhäuser und nun seit 25 Jahren eins in Iserlohn.
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