Iserlohn Roosters: Interview mit Chad Bassen

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Auf der Saisonabschlussfeier der Roosters nutzten viele Fans noch einmal die Chance ein Autogramm von Chad Bassen (li.) zu bekommen. Jetzt freuen sich sowohl der Stürmer wie auch der Iserlohner Anhang, dass der Deutsch-Kanadier nach dem Sommer an den Seilersee zurückkehrt. Foto: Günther

Stürmer Chad Bassen hat persönlich - wie das gesamte Team - eine schwierige Saison am Seilersee hinter sich. Erst die körperlichen Probleme nach der schweren Verletzung und dann das Unstimmigkeiten innerhalb der Mannschaft führten dazu, dass der Deutsch-Kanadier erst spät in Fahrt kam. Dies reichte aber aus, um sich für ein weiteres Jahr bei den Roosters zu empfehlen.

Von André Günther

In dieser Woche feierte Chad Bassen seinen 34. Geburtstag. Grund genug, um mit dem Stürmer mal über seine Vertragsverlängerung bei den Roosters und seine körperliche Verfassung zu sprechen.

Warum haben Sie den neuen Vertrag in Iserlohn unterzeichnet?
Chad Bassen
: „Weil ich mich einfach ungemein wohl fühle in der Stadt, aber auch im Verein. Außerdem liebe ich es, vor diesen verrückten Fans zu spielen. Das ist jedes Mal aufregend für mich. Auch die Beziehung zum Trainerteam passt und deshalb gab es für mich überhaupt keinen Zweifel daran, dass ich hier bleiben möchte.“

Weshalb hat es dann mit der Vertragsunterzeichnung bis jetzt gedauert?
Bassen
:„Ob man mir glaubt oder nicht. Ich habe mit Karsten nur kurz gesprochen, weil wir uns im Großen und Ganzen recht schnell einig waren. Da ich aber schon auf dem Weg zurück nach Kanada war, hat es dann einige Tage gedauert, bis der Vertrag unterzeichnet war.“

Leichte Bedenken soll es ja auch wegen Ihres lädierten Knies gegeben haben. Sind da alle Risiken beseitigt?
Bassen
: „Meinem Knie geht es bestens, das hat gerade die Endphase der Saison gezeigt. Jetzt brauche ich nur einen Sommer, in dem ich mich intensiv auf die kommende Spielzeit vorbereiten kann. Mein Ziel ist es, dass ich in meiner besten Verfassung zur Vorbereitung in Iserlohn auf das Eis gehe.“

Gerade nach dieser Saison ist man bei den Roosters auf der Suche nach neuen Führungsspielern und einer funktionierenden Hierarchie im Team. Könnten Sie eine solche Aufgabe übernehmen?
Bassen
: „Ich glaube schon, dass ich ein Leader sein kann und ich bin der Meinung, dass ich in den letzten Jahren auch viel Verantwortung übernommen habe. Für mich ist es die vierte Saison in Iserlohn und schon die 14. in der DEL. Ich habe schon mit vielen Persönlichkeiten zusammengespielt, die alle eine unterschiedliche Art hatten, eine Mannschaft zu führen. Ich mache dies auf meine Weise und hoffe, dass ich so dem Team helfen kann. “
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